Die 5 wichtigsten Gründe gegen Linux

Wir nennen die 5 häufigsten Gründe und Vorurteile, weswegen der Umstieg auf Linux scheitert und Anwender enttäuscht zu Windows zurückkehren. Und nennen Gegenargumente.

Windows 10 ist seit Sommer 2015 final erhältlich. Mit der neuen Windows-Version, die Microsoft sogar ein Jahr lang kostenlos als Update bereit stellte, will Microsoft Nutzer besänftigen und zurückgewinnen, die von Windows 8/8.1 enttäuscht wurden und die vielleicht mit einem Wechsel von Windows zu Linux geliebäugelt haben. Trotzdem wagten nur wenige frustrierte Windows-Anwender tatsächlich den Umstieg, wie die monatliche Auswertung von Netmarketshare zeigt. Anscheinend haben viele Windows-Anwender, die zu dem freien, kostenlosen und vergleichsweise sicheren Linux-Betriebssystem wechseln wollen, Probleme.

Wir haben zusammen mit unserer Schwesterpublikation PC-World einige Gründe aus Leserbriefen und Community-Beiträgen zusammengestellt, weswegen Windows-Anwender, die zu Linux wechseln wollten, frustriert aufgaben und zu Windows zurückkehrten. Insgesamt scheinen sich fünf Hauptgründe festmachen zu lassen, die dazu führen, dass der Umstieg von Windows auf Linux scheitert. Wir stellen diese fünf Gründe vor und bewerten deren Relevanz.

1. Das Lieblingsprogramm läuft nicht unter Linux

Meist sind es Profi-Programme von Adobe, insbesondere Photoshop und Dreamweaver, auf die Umsteiger von Windows auf Linux partout nicht verzichten wollen. Da hilft auch nicht der Hinweis auf GIMP – denn GIMP ist ungeachtet seiner Stärken kein vollwertiger Ersatz für Adobe. Insofern gilt: Wer wirklich alle Features von Photoshop benötigt, sollte entweder nicht vollständig auf Linux wechseln (und beispielsweise noch eine Partition mit Windows behalten) oder sich geeignete Virtualisierungslösungen wie Wine anschauen, unter denen sich Photoshop bis zu einem gewissen Grad auch auf Linux-Rechnern einsetzen lässt.

Photoshop, Reader und Air unter Linux nutzen – ein Überblick

Bei Photoshop und Dreamweaver handelt es sich aber um spezialisierte Profi-Werkzeuge für den Unternehmenseinsatz. Kaum ein Privatanwender benötigt wirklich alle Funktionen von Photoshop, der Funktionsumfang von GIMP dürfte für die meisten Anwender völlig ausreichen. Und Webseiten lassen sich auch ohne Dreamweaver erstellen, insbesondere in Zeiten, in denen Content-Management-Systeme und Blogsoftware wie WordPress für viele professionelle Websites die Basis bilden .

Spielen unter Linux : Neben diesen professionellen Anwendungsprogrammen gibt es aber noch eine weitere Software-Gruppe, die gegen den Einsatz von Linux spricht: Spiele nämlich. Denn nach wie vor behandeln die Spiele-Publisher Linux zweit-, wenn nicht gar drittrangig. Immerhin bessert sich die Situation hier langsam etwas durch SteamOS und die Spiele-Plattform Steam von Valve.

Insgesamt konnte Linux an Attraktivität für Spieler in letzter Zeit aber durchaus hinzugewinnen. Es gibt mittlerweile eine Reihe von Möglichkeiten, um auf Linux-Rechnern hochwertige Spiele zu genießen. Beispielsweise gab es das neue Weltkriegs-Strategiespiel Hearts of Iron IV von Anfang an auch für Linux.

Hier zeigen wir Ihnen im Detail, wie Sie auch unter Linux hochwertige Spiele genießen können: Die besten Linux-Spiele für Steam, Ubuntu, Holarse, Gog, Shell

Privatanwender, die Linux verwenden und weder Photoshop benötigen noch viel daddeln, können trotzdem hin und wieder vor das Problem gestellt werden, dass sie plötzlich Windows bräuchten, beispielsweise wenn das Kind eine neue Lernsoftware mit nach Hause bringt, die nur unter Windows läuft. Hier hilft eventuell eine virtuelle Maschine weiter, in der Windows läuft. Oder aber es gibt die Lernsoftware auch als Apps für iOS und/oder Android, denn immer mehr Publisher wie USM bringen ihre bekannte Windows-Lernsoftware mittlerweile auch für die beiden wichtigsten mobilen Plattformen heraus. Das bietet sich dann als Ausweichmöglichkeit für Linux-Anwender an. Eine dritte Lösung wären Cloud-basierte Web-Anwendungen als Ersatz für solche Windows-Software.

Linux für jeden Zweck und jeden Anwender – der große Überblick

Unsere Einschätzung: Der Großteil der Privatanwender kann problemlos sofort zu Linux wechseln, ausgenommen Hardcore-Daddler. Insbesondere in Kombination mit einem iPad oder Android-Tablet steht dem Wechsel zu Linux nichts im Wege.

2. Die Hardware zickt

Grundsätzlich verfügt Linux schon seit langer Zeit über eine hervorragende Hardwareerkennung. Doch hin und wieder kommt es noch vor, dass eine bestimmte Grafikkarte oder ein UMTS-Stick den Dienst verweigert, nachdem man Linux installiert hat. Hier helfen eventuell Workarounds weiter, die man in den diversen Linux-Foren wie ubuntuusers und bei der PC-WELT findet. Unsere alle zwei Monate erscheinende LinuxWelt bietet ebenfalls immer wieder Tipps zur Lösung von Hardware-Problemen. Ebenso helfen Standwardwerke wie Linux. Das umfassende Handbuch von Michael Kofler hier weiter.

Mitunter hilft aber selbst die wirklich umfangreiche Linux-Community nicht weiter, beispielsweise wenn es sich um relativ ausgefallene Hardware-Komponenten handelt, für die es einfach keine Linux-Treiber gibt. Oder wenn eine Teilkomponente zum Auslieferungszeitpunkt einfach noch nicht ausgereift war. So bereitete beispielsweise das neue Soundsystem von Ubuntu Linux 8.04 seinerzeit vielen Anwendern Kopfzerbrechen, weil nach dem Update auf Ubuntu 8.04 die PCs und Notebooks stumm blieben und keinen Sound mehr abspielen konnten. Das ist zwar lange her, doch solche Probleme lassen sich auch im Herbst 2016 nicht völlig ausschließen.

Diese Ubuntu-Linux-Varianten gibt es

Solche Hardware-Probleme lassen sich aber elegant vermeiden, indem Sie von vornherein fertig konfigurierte PCs oder Notebooks mit Linux kaufen. Das Angebot ist hier allerdings noch dünn gestreut. Ein bekannter Anbieter von Desktop-Rechnern und Notebooks mit vorinstalliertem und speziell angepasstem Linux ist das deutsche Unternehmen Tuxedo.

Nagelneue Linux-Laptops mit edler Optik

MIttlerweile verkauft Tuxedo nicht nur verschiedene Notebook-Modelle mit Kunststoffgehäuse, sondern bietet mit dem Infinitybook sogar ein Notebook mit guter Haptik an, das hohe Alltagstauglichkeit beweist und obendrein mit edler Macbook-Optik glänzt. Dieses Tuxedo-Notebook bewährt sich sowohl im Langzeit-Praxistest als auch im Benchmark-Test.

Tuxedo unterhält mit MyTuxedo sogar einen eigenen Cloud-Dienst mit Serverstandort Deutschland. 

Unsere Einschätzung: Kaufen Sie fertig vorkonfigurierte Rechner mit Linux ab Hersteller. Recherchieren Sie aber unbedingt vor dem Kauf in Internetforen, wie gut die Konfiguration und der Support wirklich funktionieren.

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Windows 10: Plötzlich erscheint OneDrive unter «Desktop»

Aus heiterem Himmel erscheinen im Datei-Explorer Speicherorte wie OneDrive oder Dieser PC als Unterkategorei von «Desktop». Wie lässt sich das ändern?

Hoppla, was ist denn da passiert? Plötzlich fällt Ihnen auf, dass Speicherorte wie OneDrive oder «Dieser PC» im Datei-Explorer quasi als Unterzweig von Desktop angezeigt werden. Wie ändern Sie das zurück?

Lösung: Nichts leichter als das! Klicken Sie in der linken Spalte mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle ober- oder unterhalb der unerwünschterweise an «Desktop» angehängten Speicherort-Liste. Im Bild wäre das unterhalb von «Papierkorb» oder zwischen «Videos» und «Desktop».

Es erscheint ein Kontextmenü. Deaktivieren Sie dort den Eintrag Alle Ordner anzeigen.

Und schon verschwindet der separate Desktop-Eintrag mit den daran angehängten Ordnern. (PCtipp-Forum)

 

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Firefox Add-ons: 100 Top Erweiterungen zum Download


Neue Funktionen für Firefox

Von Michael Hump, Fabian Vogler und Christian Schwalb, 10.08.2016

Top 5 Firefox Add-Ons: Die Besten Erweiterungen

Mit den richtigen Erweiterungen wird der Firefox zum Allroundgenie. Wir sagen Ihnen, welche Top Firefox Add-ons Sie unbedingt kennen müssen.
Der Firefox-Browser ist neben Chrome der wohl beliebteste Browser bei unseren Usern. Damit der flotte Feuerfuchs noch besser und effektiver ist, bietet Mozilla unzählige Add-ons für den Browser an. Wir präsentieren und erklären Ihnen die 100 spannendsten Erweiterungen ausführlich in unserer Fotostrecke. Wie Sie diese richtig installieren, zeigen wir vorab in unserem Video.

XPI Datei installieren – So geht’s

 

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Überblick: Diese Ubuntu-Linux-Varianten gibt es

Ubuntu für den Desktop, für besonders schwache oder alte Hardware, für Server, für Smartphones, für die Schule und für das Wohnzimmer. Und ein Ubuntu mit macOS-Optik. Wir stellen die verschiedenen Ubuntu-Varianten vor.

Nicht erst seit dem schon länger zurückliegenden Ende von Windows XP sehen sich viele PC-Besitzer nach einer Alternative zu dem Betriebssystem aus Redmond um. Linux dürfte neben macOS die erste Wahl unter den Windows-Alternativen sein.

Ist die Entscheidung für Linux erst einmal gefallen, stellt sich die Frage nach der konkreten Linux-Distribution. Da fällt dann oft der Name Ubuntu – die Linux-Distribution des südafrikanischen Unternehmens Canonical, das Mark Shuttleworth gegründet hat. Der Ubuntu-Kosmos ist jedoch seinerseits riesengroß, es gibt viele unterschiedliche Ubuntu-Varianten für spezielle Einsatzzwecke. Wir stellen die einzelnen Ubuntu-Versionen vor (Hinweis: Die beliebte Desktop-Version von Ubuntu für PCs und Notebooks stellen wir Ihnen auf der nächsten Seite vor).

Ubuntu Server: Für den professionellen Einsatz

Für den Profi-Einsatz ist Ubuntu Server gedacht. Es macht hier Debian Konkurrenz, das die technische Basis für Ubuntu bildet. Dabei handelt es sich um eine Auswahl von Software aus dem Ubuntu-Repository, mit dem man verschiedene Servervarianten aufsetzen kann. Obwohl eine grafische Oberfläche möglich ist, wird Ubuntu Server standardmäßig über die Konsole bedient und auf eine grafische Oberfläche verzichtet – dadurch reduziert man die auf dem Serversystem vorhandene Software, die für Angriffe ausgenutzt werden kann, ganz nach dem Motto: Was nicht vorhanden ist, kann auch nicht gehackt werden. Ebenso erfolgt die Installation von Ubuntu Server über ein Textmenü ohne grafischen Schnickschnack. Eine grafische Oberfläche lässt sich aber nachinstallieren.

Fünf Gründe gegen Linux – darum scheitert der Umstieg

LAMP-System ist schnell eingerichtet

Allerdings ist das Aufsetzen eines leistungsfähigen Profi-Servers alles andere als trivial. Anders als bei der Installation der Desktop-Variante von Ubuntu spielen bei Ubuntu Servern eine Reihe von zusätzlichen Optionen eine wichtige Rolle, beispielsweise um ein Raid-System samt Logical Volume Manager LVM zum Laufen zu bringen. Gut: Der Administrator kann aus fertig zusammengestellten Serverpaketen auswählen, beispielsweise um ein LAMP (Linux, Apache, MySQL, PHP) schnell einzurichten.

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Ein LAN-Server mit Masquerading, DHCP-Server und gegebenenfalls DNS-Server ist ebenso schnell aufgesetzt wie ein NFS-Fileserver oder ein LDAP-Server. AppArmor steht zur Absicherung ebenso bereit wie die Möglichkeit, mit Kerberos einen Authentifizierungsserver einzurichten. Letztendlich können Sie all das natürlich auch mit jedem anderen (Ubuntu)-Linux realisieren, Ubuntu Server erleichtert aber einiges durch seine Paketzusammenstellung.

Buchbesprechung: Linux. Das umfassende Handbuch von Michael Kofler vorgestellt

Um mit Ubuntu Server zurechtzukommen, sind fundierte Linux-Konsolenkenntnisse erforderlich, insbesondere der für das Internet und die Netzwerkkonfiguration erforderlichen Befehle. Für Ein- und Umsteiger ist Ubuntu Server also eher nicht geeignet.

So lange gibt es Updates für die Ubuntu Server-Versionen

Bei Ubuntu Server bieten die LTS-Versionen genauso wie beim Ubuntu für den Desktop-Einsatz fünf Jahre lang Support. Das gibt den Administratoren Planungssicherheit und vermeidet allzu häufige Updates oder Neuaufsetzen des Servers, was im Unternehmenseinsatz besonders ärgerlich, aufwändig und teuer ist.

Ubuntu Core
Zu Ubuntu Server gehört zudem JeOS (Just Enough Operating System), eine abgespeckte Untervariante des Servers, die für den Einsatz in virtuellen Umgebungen wie Vmware konzipiert wurde. Aus JeOS wurde seit 2014 Ubuntu Core Snappy. Diese Weiterentwicklung ist für den Einsatz in Cloud-Containern und für das Internet der Dinge – Internet of Things, IoT – gedacht.

Ubuntu für Windows 10

Microsoft baut in Windows 10 ein Subsystem, mit dem sich eine Linux-Bash-Shell ausführen lässt. Mit allen Kommandozeilen-Befehlen von Linux. Dieses Linux für Windows 10 heißt „Bash on Ubuntu on Windows“.

 

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Mit Android-Geräten auf Windows-PCs zugreifen

Smartphones sind handlich und praktisch, haben aber selten soviel Speicher wie PCs. Wer Musik, Videos und Co. trotzdem nicht missen will, sollte Android einfach mit Windows verbinden.

Ihre Videos, Fotos und Dokumente tragen Sie meist nicht auf dem Smartphone oder Tablet mit sich herum. Eventuell haben Sie sie bei einem Cloud-Anbieter gelagert. Das ist aber aus Sicherheitserwägungen nicht jedermanns Sache – und auch nicht für alle Dateien zu empfehlen. Meist liegen diese Dateien auf einem PC oder Notebook. Wenn Sie diese Windows-Geräte mit dem Android-Smartphone vernetzen, können Sie darauf zugreifen. Das funktioniert allerdings nicht über das einfache Verfahren per Heimnetzgruppe, das es seit Windows 7 gibt. Sie können aber mit dem Android-Gerät auf freigegebene Ordner des Windows-Rechners zugreifen.

Mit dem Windows-Rechner verbinden: Prüfen Sie zunächst, ob sich Windows-PC und Android-Smartphone im selben Netzwerk befinden, also mit demselben WLAN-Router verbunden sind. In diesem Fall sollten beide Geräte eine IP-Adresse aus demselben Adressraum besitzen. Für den Zugriff auf den PC benötigen Sie auf dem Android-Gerät einen passenden Datei-Browser, zum Beispiel als kostenlose Android-App ES Datei Explorer aus dem Google Play Store.

Mit einem Datei-Manager wie ES Datei Explorer können Sie freigegebene Ordner des PCs im Netzwerk auch auf einem Android-Gerät anzeigen lassen.

Mit Android am Windows-Rechner anmelden: Im ES Datei Explorer berühren Sie oben links den Menüpunkt „Lokal“ und wählen anschließend „LAN“ aus. Danach können Sie sich zwischen den Optionen „Server“ und „Suchen“ entscheiden.  Server ist die richtige Wahl, wenn Sie die IP-Adresse des Windows-Rechners kennen. Bei „Suchen“ durchforstet das Tablet das gesamte Netzwerk nach freigegebenen Ordnern, was einige Zeit dauern kann.

Mit der PC-Tastatur auf Android-Smartphones schreiben

Schließlich sehen Sie in der App die Geräte mit freigegebenen Ordnern – das kann auch eine Netzwerk-Festplatte sein, die am USB-Anschluss des Routers sitzt. Wenn Sie auf das entsprechende Gerät tippen, werden Sie nach Benutzername und Passwort gefragt. Haben Sie die Ordner damit geschützt, tragen Sie hier die entsprechenden Zugriffsdaten ein. Wenn Sie hier die Anmeldeinformationen für den Windows-PC eintragen, bekommen Sie Zugriff auf Ihre Benutzer-Verzeichnisse und die öffentlichen Ordner. Nun können Sie sich die gewünschten Dateien anzeigen lassen: Das Smartphone oder Tablet kann aber natürlich nur diejenigen Dateiformate anzeigen, die es unterstützt.

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Die spektakulärsten Fehlprognosen der IT

Staubsauger laufen mit Atom-Antrieb, fünf Computer reichen für die ganze Welt, ein totgesagter Gigant, der sich bester Gesundheit erfreut und der Untergang des Internets – wir stellen Ihnen die kuriosesten und spektakulärsten falschen Prophezeiungen der Technikgeschichte vor.

Apple ist dem Tode geweiht – so oder so ähnlich äußerten sich vor einiger Zeit überspitzt Analysten, nachdem Apple im Frühjahr 2016 zum ersten Mal seit vielen Jahren weniger Gewinn und weniger Umsatz als im Jahr zuvor gemacht hat. Doch wir hatten schon damals unsere Zweifel, ob diese Vorhersage eintrifft. Apple wird so schnell nicht untergehen, da waren wir uns sicher. Mittlerweile hat sich das Blatt aber ohnehin völlig gewendet: Dank explodierender Galaxy-Note-7-Smartphones ging dem Apple iPhone 7 Plus der größte Konkurrent verloren. Die Apple-Aktie legte zu, die Samsung-Aktie verlor.

Schon immer sagten Menschen die Zukunft voraus. Gerne äußern sich auch IT-Größen zur Weiterentwicklung unserer Technik. Und liegen mitunter völlig daneben. Wir haben spektakuläre Falschprognosen gesammelt. Besonders oft betätigten sich Microsoft-Größen als gescheiterte Orakel. Viel Spaß beim Schmunzeln.

„500 Dollar?“ gluckste der damalige Microsoft-Chef Steve Ballmer, nachdem Apple-Chef Steve Jobs 2007 das erste iPhone vorgestellt hatte. „Das ist das teuerste Telefon der Welt. Und es spricht Business-Nutzer überhaupt nicht an, weil es keine Tastatur hat. Damit ist es keine besonders gute Mail-Maschine“.

Tja, wir alle wissen, wie es danach weiterging. Das iPhone, das sich laut Ballmer überhaupt nicht für professionelle Nutzer eignet, wurde zu dem Status-Symbol für Business-Nutzer überhaupt. Alle, die zuvor einen Palm oder ein Windows-Mobile-Handy besessen hatten, warfen das alte Teil in die Ecke und verlangten von ihrer Firma ein iPhone. Und die Privatanwender? Die standen vor den Apple-Stores Schlange. Und Windows Mobile alias Windows Phone von Microsoft? Ist faktisch tot.

“Das Internet wird wie eine spektakuläre Supernova im Jahr 1996 in einem katastrophalen Kollaps untergehen“ . Diese ganz offensichtlich falsche Vorhersage stammt ausgerechnet von Robert Metcalfe, dem Gründer von 3Com und Erfinder der Ethernet-Verbindung, die heute der Standard für kabelbasierte Netzwerke ist.

„Ich denke, dass es weltweit einen Markt für vielleicht fünf Computer gibt”. Das prognostizierte Thomas Watson, Chairman von IBM, im Kriegsjahr 1943. Und dann war es ausgerechnet IBM, das dem PC, wie wir ihn heute kennen, zum Durchbruch verhalf und ihn zum Massenprodukt machte.

„Dieses Telefon hat zu viele Schwächen, als dass man es ernsthaft für die Kommunikation in Erwägung ziehen kann“. Internes Memo von Western Union aus dem Jahr 1876. Heute sind Telefone in Form von Smartphones dabei PCs überflüssig zu machen – auch wenn Microsoft von diesem Boom nicht profitieren kann. Darunter leidet sogar das Geschäft des Chip-Giganten Intel, der kurzerhand seine Atom-Prozessorensparte beerdigt. Denn Android und iOS kommen auch ganz gut ohne Intel-Prozessoren zu Recht.

„Noch hat ein Rechner wie der ENIAC 18,000 Vakuum-Röhren und wiegt 30 Tonnen. Doch die Computer der Zukunft werden nur noch 1.000 Vakuum-Röhren besitzen und vielleicht nur noch 1,5 Tonnen wiegen”. Diese verlockende Prophezeiung machte Popular Mechanics im März 1949. Mit diesem vorhergesagten Gewicht wären Notebooks nur schwerlich ein Erfolg geworden. Doch es kam bekanntlich anders.

„Es gibt keinen Grund, warum jeder einen Computer zu Hause haben sollte” behauptete Ken Olsen, Gründer von Digital Equipment Corp. im Jahr 1977. Naja, so ganz Unrecht hat Olsen ja nicht einmal, mitunter reicht ja auch ein Tablet.

„In fünf Jahren wird das Tablet in den USA die beliebteste Form eines PCs sein“. Der Satz klingt gar nicht mal so falsch, er könnte durchaus bald Realität werden. Wenn, ja, wenn ihn nicht Bill Gates im Jahr 2002 gesagt hätte. Damals versuchte Microsoft seine Vorstellung von einem Tablet-PC mit Stiftbedienung durchzusetzen. Und scheiterte kläglich – das Windows-Tablet-PC war schwerfällig zu bedienen und absolut unsexy. Wie man es richtig macht, zeigten 2010 Steve Jobs und Apple mit dem intuitiven iPad. Es reicht eben nicht, eine gute Idee zu haben, man muss sie auch gut umsetzen.

„Das Abonnement-Modell für den Kauf von Musik ist gescheitert” meinte Steve Jobs am 3. Dezember 2003. Nun ja, auch der iTunes Store brauchte einige Jahre, bis er richtig boomte. Doch mittlerweile verkauft Apple nicht nur Apps, Musik und Filme via iTunes beziehungsweise App Store, sondern hat sogar sein eigenes Bezahlsystem namens Apple Pay gestartet. Und seit einem Jahr hat Apple mit Apple Music sogar einen eigenen Musik-Streaming-Dienst im Angebot. In dem man unter anderem auch die Hörbücher der „drei Fragezeichen“ streamen kann.

„In zwei Jahren wird das Spam-Problem gelöst sein“ versprach Bill Gates im Jahr 2004. Wie viele Spammails haben Sie heute erhalten? Derzeit macht Spam zirka 90 Prozent des weltweiten Mailverkehrs aus.

„Dieses Kartell-Ding wird sich in Wohlgefallen auflösen” sagte Bill Gates gegenüber Intel-Verantwortlichen im Jahr 1995. 1991 begann die Federal Trade Commission der USA mit der Untersuchung darüber, ob Microsoft seine marktbeherrschende Stellung gegenüber anderen Betriebssystemen ausnützen würde. 2002 kam es zu einemfür Microsoft negativen Urteil. Und 2008 gerieten Microsoft und US-Behörden erneut aneinander.

„Apple ist bereits tot” meinte Nathan Myhrvold, ehemaliger Microsoft-CTO im Jahr 1997. Für einen Toten schlägt sich Apple aber durchaus wacker, alle lebenden Unternehmen können nur davon träumen, die wertvollste Firma der Welt zu sein. Zumal der Zombie Apple für sich in Anspruch nehmen kann, zwei Märkte überhaupt erst erfunden zu haben: Den für Smartphones und den für Tablets. Zwischenzeitlich war Apple sogar so viel wert, dass es alle russischen Aktiengesellschaften aufkaufen hätte können. Wie gesagt: Im April 2016 zeigte Apple zwar gewisse Schwächen. Doch tot sind die Kalifornier noch lange nicht. Von den iPhones-Verkaufszahlen kann Microsoft nur träumen. Und nach wir vor ist Apple die wertvollste Firma der Welt.

„Es gibt praktisch keine Möglichkeit, um Kommunikationssatelliten im Weltall zu verwenden, um besser Telefon-, Telegraph-, Fernseh- und Radiodienste in den USA zu ermöglichen“. Das sagte T. Craven, FCC Commissioner im 1961. Obwohl die UdSSR 1957 einen Satelliten ins All geschossen hat. Doch mittlerweile schießen sogar Privatfirmen Satelliten ins All. Wie die Raumfahrtfirma SpaceX (von Tesla-Gründer Elon Musk), an der auch Google beteiligt ist.

“Staubsauger, die durch Kernkraft angetrieben werden, sind vermutlich in zehn Jahren Realität”. Diese gruselige Vorhersage stammt von Alex Lewyt, dem Präsidenten von Lewyt Corp Vacuum Company. Jede Hausfrau und jeder Hausmann saugt also mit dem eigenen Atomkraftwerk in den eigenen vier Wänden, aha. Wobei: Einen kleinen Fortschritt gibt es bei Staubsaugern in der Tat – die Staubsaugroboter nämlich.

Test: Roomba und Scooba

Übrigens: Das unvermeidliche „Niemand braucht mehr als 640kB RAM in seinem PC“ haben wir bewusst nicht in die obige Liste aufgenommen. Erstens ist Bill Gates als gescheitertes Orakel ohnehin oft genug vertreten. Und zweitens stammt diese Aussage vermutlich gar nicht von ihm.

 

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Hoch aufgelöste Filme in 4K auf Amazon, Netflix und Co.

Wer einen 4K-Fernseher hat, möchte Filme auch in UHD-Auflösung sehen. Doch die sind teilweise nicht leicht zu finden.

Fernsehgeräte mit einer Auflösung von 3.840 × 2.160 Pixel, also viermal so viel Bildpunkgen wie bei Full-HD, gibt es inzwischen bereits ab 400 Euro. Die kleinste Bildschirmdiagonale dieser 4K- beziehungsweise UHD-TV-Geräte (Ultra High Definition) beträgt 40 Zoll. Wer sich einen solcher Fernseher zulegt, möchte natürlich möglichst auch Filme und Videos in maximaler Qualität sehen. Möglich ist dies über einen der ganz wenigen bereits verfügbaren 4K-Bluray-Player und über Streamingportale wie YouTube, Netflix oder Amazon, sofern man das Fire TV der zweiten Generation besitzt oder auf dem Smart-TV die Amazon-App läuft. In der Praxis stellt derzeit das Streaming die Quelle mit dem breitesten Angebot an hochaufgelösten Inhalten dar.

Film- und TV-Streaming: Netflix, Maxdome, Amazon Video & Co. im Vergleich

Dabei aber stellt sich die Frage, wie man diese findet. So zeigt die Amazon-Box Fire-TV bei den Filmen zwar die Rubrik „Ultra-HD-Filme“, dort stehen aber nur Filme zum Ausleihen und Kaufen zur Verfügung. Die für Prime-Kunden kostenlose Kombination Prime und UHD existiert nur bei Serien, hier können Sie in „Prime Ultra-HD-Serien“ stöbern. Bisher ist die Auswahl dort allerdings klein, zusätzliches 4K-Material aus dem Prime-Angebot findet sich jedoch auf folgendem Weg: Loggen Sie sich im Browser am Computer mit Ihrem Amazon-Account ein und wählen Sie oben neben der Suchleiste die Rubrik „Amazon Video“. Als Suchbegriff tippen Sie „4K“ ein. Der Browser zeigt daraufhin die ultrahochaufgelösten Filme, die Sie mit einem zusätzlichen Klick links auf „Prime“ auf die für Prime-Kunden kostenlosen Inhalte filtern.

Wenn Sie die Liste vom Fire TV mit der im Browser vergleichen, sehen Sie gleich die Unterschiede. Einen im PC-Browser zusätzlich gefundenen 4K-Titel machen Sie durch Drücken der Schaltfläche „Zur Watchlist hinzufügen“ in Ihrem Konto ganz einfach abrufbar – auch auf der Fire TV-Box. Wichtig ist schließlich, dass unter Umständen nicht sämtliche HDMI-Buchsen des Fernsehers 4K-geeignet sind. Mehr dazu lesen Sie bei Amazon unter www.pcwelt.de/IOitWd .

YouTube besitzt einen echten 4K-Filter, welche die Video-, Film- und Seriensuche auf solche mit einer Auflösung von mindestens 3.840 × 2.160 Pixel beschränkt.

Ähnlich wie über den Browser für Amazon beschrieben funktioniert die 4K–Suche beim US-Streamingdienst Netflix, der ebenfalls bereits hochaufgelöste Filme und Serien bereitstellt. Auch hier müssen Sie „4K“ in die Suchmaske eintippen, um sich auf diese Inhalte zu beschränken. Netflix stellt alle Informationen zum Thema übersichtlich und in deutscher Sprache online auf einer Webseite zusammen.

Einfacher gestaltet sich die Suche in Youtube. Die Videoplattform von Google bietet mittlerweile einen echten 4K-Filter, den Sie nach Eingabe eines beliebigen Inhalts oben im zentralen Suchfeld aktivieren. Dazu klicken Sie auf „Filter -> 4K“, fertig. Dies bietet gegenüber Amazon und Netflix den entscheidenden Vorteil, dass auch wirklich nur 4K-Videos erscheinen, unabhängig davon, was der Urheber in Titel oder Beschreibung schreibt.

Die YouTube-Funktion steht auch auf nicht 4K-fähigen Geräten zur Verfügung. Man kann die hochaufgelösten Videos also auch auf dem Smartphone heraussuchen und dann – Voraussetzung ist natürlich die Anmeldung mit dem gleichen YouTube-Account – einfach auf dem 4K-Smart-TV abspielen lassen.

 

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Tipp: Deutsches Fernsehen im Ausland streamen

Deutsches Fernsehen im Ausland scheitert oft an Rechteproblemen. Der Tipp zeigt, wie Sie per Rechner heimatliche Sender sogar live empfangen können.

Sie sind viel im Ausland unterwegs und wollen auf deutsche Fernsehkanäle nicht verzichten. Wer in großen Hotels mit Satelliten-TV untergebracht ist, kann hier deutsche Programme finden. Alle anderen Reisenden haben ein Problem, wenn sie per Rechner und Internet-TV heimatliches Fernsehen genießen wollen, denn viele Live-Sendungen und Sportübertragungen dürfen ins Ausland nicht gesendet werden. Dann endet der TV-Genuss mit einer Meldung zu Übertragungsrechten und der Bildschirm bleibt schwarz. Wir zeigen, wie es trotzdem geht.

VPN als Alternative: Wer die Mediatheken oder Live-Fernsehen im Ausland per Rechner empfangen will, benötigt eine VPN-Verbindung (Virtual Private Network) mit deutscher IP-Adresse. Über diese sichere Verbindung erwecken Sie den Anschein, als würden Sie sich im Inland befinden und umgehen die Rechteproblematik. Damit können Sie dann per Notebook oder Tablet-PC auf die Angebote der Mediatheken und deren Live-Streams zugreifen.

Sichere Verbindung ins Heimnetz einrichten

Meist haben Sie dann aber noch das Problem, dass viele Sendungen erst zeitversetzt in den Mediatheken landen. Wer unbedingt Live-Programme verfolgen will, benötigt zum VPN noch einen Streaming-Anbieter wie Zattoo . Dann können Sie zumindest die Öffentlich-Rechtlichen zeitgleich zum Inland verfolgen. Für die Sendungen von Privatsendern wie RTL oder Pro7/Sat1 müssen Sie zusätzlich ein Abo bei Zattoo abschließen. Das kommt auf monatlich etwa 10 Euro. Dafür erhalten Sie immerhin alle Sendungen in HD-Qualität. Auch die VPN-Dienste sind kostenpflichtig: In der Regel werden 5 bis 10 Euro im Monat fällig.

Lesetipp: Neuer IP-TV-Dienst mit Gratis-Angebot

 

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Ohne NSA: Gratis-Cloud- speicher aus Deutschland

Kostenlose Cloudspeicher mit Serverstandort in Deutschland: Wir stellen Onlinespeicher vor, die dem deutschen Datenschutz unterliegen. Darunter auch ein Geheimtipp. Wir haben MyTuxedo einem ersten Test unterzogen.

Online-Speicher alias Cloud-Speicher sind praktisch. Von jedem Desktop-PC, Notebook, Tablet oder Smartphone kann man via Internet auf seine Daten zugreifen. Und diese Dateien seinen Freunden und Kollegen zur Verfügung stellen. Einfach die Urlaubsfotos in die Cloud hochladen und den Link dazu an Freunde schicken. Oder die Lieblingsmusik als MP3s zentral in der Cloud speichern und dann überall und jederzeit anhören, ohne dass man den Speicher des Smartphones damit verstopft. Das Beste: Die meisten Cloudspeicher sind kostenlos. Und man muss keineswegs zu Google Drive, Microsoft Onedrive oder Dropbox greifen. Nein, auch in Deutschland gibt es viele kostenlose Cloudspeicher wie Telekom Cloud, Hidrive Free, Web.de oder MyTuxedo .

Cloud-Speicher: Besonders wichtige Dateien offline speichern

Doch diese Freiheit hat ihren Preis: Ihre Daten liegen auf fremden Servern und werden bei Upload und Download durch das Internet geschleust. Deshalb sollten Sie a) wirklich „lebensnotwendige“ Dateien überhaupt nicht im Web speichern. Sondern davon Backups auf externe Festplatten und USB-Sticks machen und diese an unterschiedlichen Standorten aufbewahren. Die Datenträger beziehungsweise Dateien verschlüsseln Sie natürlich.

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Starke Verschlüsselung bei Cloud-Speichern wichtig

Alle anderen Dateien, die Sie oft von unterwegs oder auf unterschiedlichen Geräten nutzen wollen oder müssen, können Sie auf Cloud-Speicher legen. Doch verschlüsseln Sie unbedingt alle wichtigen Dateien vor dem Hochladen. Bei der Verschlüsselung sollten Sie darauf achten, dass idealerweise AES-256-Bit verwendet wird. Wichtig: Die Daten müssen bereits auf dem Client des Nutzers verschlüsselt werden. Und der Cloudbetreiber darf keinen Schlüssel zum Entschlüsseln der Daten besitzen.

Für die Verschlüsselung können Sie ein PC-WELT-Tool verwenden.

Sicheres Passwort

Benutzen Sie für den Zugang zu Ihrem Cloudspeicher ein starkes Passwort. Wenn Sie eine starke Verschlüsselung und ein starkes Passwort verwenden, dann sollten Ihre Daten nach derzeitigem Ermessen sicher sein vor unautorisiertem Gebrauch.

Serverstandort der Cloud-Speicher in Deutschland? Das spricht dafür

Neben Hackern und Datendieben, die sich vom Standort eines Servers und den dafür geltenden Datenschutzbestimmungen nicht beeindrucken lassen, stellen auch staatliche Sicherheitsorgane eine mögliche Gefahr für Ihre Daten dar. Privatsphäre ist ein Grundrecht, selbst wer nichts zu verbergen hat, muss niemanden in seine privaten Daten schauen lassen.

Da derzeit die NSA und die mit ihr kooperierenden Geheimdienste wie der britische GCHQ offensichtlich die größte Datensammelwut zeigen und ihnen der Patriot Act das auch erlaubt, macht es Sinn, den Serverstandort nicht in den USA zu wählen. Womit OneDrive von Microsoft, Google Drive, Dropbox und auch Box und natürlich auf iCloud von Apple als Cloud-Speicher schon mal ausscheiden. Das EuGH hat vor einiger Zeit in einem Urteil festgestellt, dass personenbezogene Daten von europäischen Bürgern in den USA nicht ausreichend vor staatlichem Zugriff geschützt sind.

Es gibt aber auch noch andere Gründe, die gegen einen Serverstandort in den USA sprechen: Die Vermarktungsabsichten von US-Unternehmen. Gerade Googles Geschäftsprinzip basiert darauf, dass die Daten seiner Nutzer das Geschäft sind. Wer nicht möchte, dass seine in die Cloud hochgeladenen Dateien für die Zwecke von Unternehmen verwendet werden, sollte US-Server wegen der in den USA oft sehr laschen Datenschutzbestimmungen von vornherein meiden. Hier nur mal das Beispiel Facebook: „Wir nutzen uns zur Verfügung stehende Informationen um unsere Werbe- und Messsysteme zu verbessern, damit wir dir auf unseren Diensten und außerhalb dieser relevante Werbeanzeigen anzeigen und die Wirksamkeit und Reichweite von Werbeanzeigen und Dienstleistungen messen können.“

Wer also die NSA und andere US-Sicherheitsbehörden zumindest einigermaßen von seinen Daten fernhalten möchte, sollte seine Dateien bei einem Unternehmen hosten, dessen Server in Deutschland stehen und die den deutschen Datenschutzbestimmungen unterliegen. Trotzdem sollten Sie auch dort alle Dateien vor dem Hochladen verschlüsseln. Denn erstens dürfen auch deutsche Behörden auf Daten zugreifen, wenn ein richterlicher Beschluss vorliegt. Und zweitens kann man nie ausschließen, ob sich die NSA nicht doch irgendwie Zugriff verschafft. Drittens können die in Deutschland stehenden Server auch schlicht gehackt werden. Das Beispiel 1blu beweist, dass dieses Risiko durchaus Realität werden kann. Mit der Wahl eines in Deutschland stehenden Cloud-Speichers reduzieren Sie also lediglich das Risiko etwas, dass fremde Spurnasen in Ihren Daten schnüffeln, absolute Sicherheit haben Sie damit aber nicht.

Cloud-Speicher können schnell verschwinden

Achtung:  Ein  Online-Speicheranbieter kann jederzeit verschwinden. Weil er insolvent wird. Oder erkennt, dass sich das Geschäft nicht lohnt und diesen Geschäftsbereich kurzerhand aufgibt. Wie die Beispiele Gigabank oder Ubuntu One zeigen, das Canonical am 1. Juni 2014 eingestellt hat. Weitere solche eingestellte Onlinespeicher sind Wuala sowie Cloudsafe sowie Younited von F-Secure. Es empfiehlt sich also bei der Wahl eines Cloudspeicheranbieters eher zu großen Konzernen zu greifen, falls einem das längerfristige Fortbestehen besonders wichtig ist. Wie es bei der Telekom Cloud. Hidrive (dessen Betreiber Strato gehört zur Deutschen Telekom) und Web.de/GMX (1und1) der Fall ist.

Speichern Sie deshalb die wichtigsten Daten zusätzlich auf einer externen Festplatte, die Sie an einem sicheren Ort verwahren.

Auf der nächsten Seite stellen wir Ihnen Cloudspeicher beziehungsweise Onlinespeicher mit Serverstandort in Deutschland vor . Diese Onlinespeicherdienste sind zumindest in der Standardversion kostenlos. Für sie gelten die deutschen Datenschutzbestimmungen.

Hinweis: Anbieter wie All-inkl.com alias Neue Medien Münnich haben wir in unsere Zusammenstellung nicht aufgenommen, weil es sich dabei um einen Webseiten-Hoster handelt. Ebenso haben wir Online-Speicher wie den von Kabel Deutschland (Vodafone) weggelassen, wenn diese nur Benutzern eines Internetzugangs des jeweiligen Unternehmens zur Verfügung stehen.

Zum Vergleich, damit Sie die Größe des Onlinespeichers bei den folgenden deutschen Anbietern einordnen können: Google Drive stellt standardmäßig 15 GB bereit, bei Dropbox sind es 2 GB, die sich aber mit verschiedenen Tricks erweitern lassen. Und Microsoft Onedrive bietet ebenfalls 15 GB an kostenlosem Cloudspeicher.

Und nun zu den kostenlosen Cloudspeichern aus Deutschland wie zum Beispiel Telekom Cloud, Strato HiDrive Free, Web.de oder MyTuxedo. Auf der nächsten Seite stellen wir Ihnen diese und noch einige weitere Onlinespeicher ausführlich vor.

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