Die besten Android-Apps, mit denen Sie sparen können

Fast jeder gibt Geld für Dinge aus, die er auch günstiger haben könnte. Zahlen Sie nur so viel wie unbedingt nötig – Apps helfen dabei.

Ob Handys, Urlaubsreisen oder ein Essen im Gourmet-Restaurant: Für fast alles gibt es im Internet Schnäppchen, Preishämmer und Rabatte. Man muss sie nur finden – oder finden lassen: von der richtigen App zum Beispiel. Mit diesen Schnäppchen-Apps sparen Sie beim Einkaufen vor Ort mit Coupons oder Gutscheinen, finden auch versteckte Top-Angebote in kleinen Online-Shops oder tauschen mit gleichgesinnten Sparfüchsen Tipps und Tricks aus.

Preisjäger: Deals und Angebote

Preisjäger: Deals und Angebote spürt für Sie Schnäppchen und Preishämmer auf. Das klappt auch deswegen prima, weil Nutzer günstige Angebote hier auch selbst melden dürfen.

Mit der App Preisjäger: Deals und Angebote finden Sie günstige Angebote und Niedrigpreise bei Händlern wie Redcoon, Amazon oder Mediamarkt. Auch Gutscheine hat die App an Bord und Sie können Sich automatisch benachrichtigen lassen, wenn neue Schnäppchen zu einem Wunschprodukt auftauchen. Wer also schon lange verzweifelt nach einer günstigen Xbox One, dem neuesten iPhone oder einem Glatzenkamm sucht, hat hier gute Chancen. Auch ein wichtiger Schlagwort-Filter ist an Bord. Mit dem letzten Update haben die Entwickler ihrer App ein paar Zusatzfunktionen spendiert: Nutzer dürfen seitdem selbst günstige Angebote melden, Offline-Support wurde integriert und Deals lassen sich nun auch bewerten und kommentieren. Damit das klappt müssen Sie sich aber vorab ein kostenloses Benutzerkonto einrichten.

Prall gefülltes Interface

Mehrmals pro Stunde melden Nutzer bei dieser App neue Sonderangebote an, auf einer Art Timeline lassen sich diese bequem auf der Hauptseite durchscrollen. Das Interface wirkt dabei zwar stellenweise überladen, hält zentrale Navigationselemente aber immer im Vordergrund und macht mit raschem Seitenaufbau einen guten Eindruck. Kategorienfilter und Sortierfunktionen sollen in der Fülle von Angeboten für Übersicht sorgen.

Fazit zum Test der Android-App Preisjäger: Deals und Angebote

Gemeinsam billiger einkaufen: Besonders die von der Nutzergemeinde gesammelten Angebote und Bewertungen machen diese App für Sparfüchse interessant.

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Mein Deal – Schnäppchen App

Gutscheine, Rabatte, Sonderangebote: Mein Deal – Schnäppchen App will mit großer Auswahl, tiefen Preisen und mit geschmeidiger Handhabung überzeugen.

Ob Entertainment, Freizeit oder eine neue Badehose: Mit der Mein Deal – Schnäppchen App können Sie so ziemlich alles im Internet finden, was man im Alltag so braucht. Dabei stimmt nicht nur die Auswahl sondern vor allem auch der Preis: Die App listet nichts, was nicht irgendwie als Schnäppchen oder Preishammer durchgeht. Alle Angebote werden redaktionell bearbeitet, übersichtlich per Listenansicht aufgeführt und kommen Dank Push-Funktion auch garantiert beim Nutzer an. Anders als bei vielen anderen Apps dieser Art lassen sich Benachrichtigungen per Kategorien- und Schlagwort-Filter auch einschränken, so meldet sich nicht alle paar Minuten das Smartphone. Auch klasse: Meldungen können Sie etwa nur dann anfordern, wenn bestimmte Produkte zu bestimmten Preisen zu haben sind. Auch Nutzer-Kommentare sind erlaubt, diese erweisen sich beim Stöbern und Sparen mit der App schnell als hilfreich.

Mit Amazon-Preiswächter

Für den Versand-Riesen Amazon hat die App einen extra Preiswächter an Bord: Dieser sorgt für eine Benachrichtigung, sobald ein beobachtetes Produkt Ihren Zielpreis erreicht. Auch schön: Per Live-Chat können Sie sich über die App direkt mit dem Support in Verbindung setzen und registrierte Nutzer dürfen auch eigene Schnäppchen vorschlagen.

Fazit zum Test der Android-App Mein Deal – Schnäppchen App

Eine überzeugende Schnäppchen-App mit Preiswächter, intuitiver Bedienung und übersichtlichem Aufbau. Einzig die Suchfunktion ist etwas dünn.

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idealo Preisvergleich Shopping

Mit idealo Preisvergleich Shopping kommt das Schnäppchen-Angebot der gleichnamigen Webseite kompakt aufs Smartphone.

In rund 50.000 Online-Shops stöbern Sie mit der idealo-App bequem nach Deals und günstigen Angeboten. Neben den großen Anbietern wie Amazon, Media Markt und Co. durchsucht der virtuelle Sparfuchs auch kleine Shops im Netz und spürt so manchmal Angebote auf, die mit einer manuellen Suche praktisch nicht zu finden sind. Artikel können Sie dabei per Schlagwort-Suche, EA-Nummer oder mit dem integrierten Barcode-Scanner auftreiben. Wenn Sie also einmal im Laden den Verdacht haben, ein Produkt im Netz günstiger zu finden, dann lässt sich das per App mit wenigen Handgriffen überprüfen. Auch die Filtermöglichkeiten können sich sehen lassen, ein Merkzettel hält Wunschprodukte oder Geschenkideen fest und per E-Mail leiten Sie interessante Angebote an Freunde weiter. Klasse: Per Push-Benachrichtigung kann sich die App melden, sobald ein bestimmter Artikel einen Wunschpreis erreicht. Ein Widget ist ebenfalls an Bord.

Reichlich Produktinfos und alternative Artikel

Zu allen Artikeln listet die App verfügbare Varianten, führt oft bis zu einhundert verschiedene Anbieter auf und zeigt Meinungen und Einschätzungen anderer App-Nutzer. Auch Produkttest werden aufgeführt, diese lassen sich oft im Internet ausführlich nachlesen. Ein praktischer Preisverlauf für viele Artikel und eine Liste mit ähnlichen Produkten runden die App vorbildlich ab.

Fazit zum Test der Android-App idealo Preisvergleich Shopping

Mit riesiger Auswahl, vielen Produkt-Infos und soliden Filterfunktionen macht diese App das Schnäppchenfinden zum Kinderspiel.

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Schnäppchenfuchs

Immer aktuell: Schnäppchenfuchs bietet Gutscheine, kennt Preisfehler und kommt täglich mit neuen Deals und Angeboten.

Der Internethandel ist voller Rabatt-Angebote, lukrativer Deals und hat allein schon mit Preisfehlern manchem Sparfuchs den Tag gerettet. Diese App konzentriert sich genau auf solche Angebote: Eine redaktionelle Bearbeitung und tägliche Updates sorgen dabei für ordentliches Sparpotential. Schnäppchenfuchs verlinkt Angebote der gleichnamigen Webseite, präsentiert Artikel in Blog-Form und bietet ein Forum, in dem sich Sparer austauschen und beraten können. Auch selbst entdeckte Sonderangebote dürfen Sie hier veröffentlichen. Per Push-Funktion können Sie sich über neue Angebote informieren lassen – besonders bei begrenztem Vorrat ist das nützlich. Auch eine Art Ratgeber ist an Bord: Hier werden Handyverträge durchleuchtet, Konditionen von Kreditkarten erklärt oder Smartphones empfohlen.

Starke Suchfunktion

Mit täglichen Updates von rund 100 Deals finden sie mit dieser App immer wieder lukrative Deals. Auch Reisen, Lebensmittel, Zeitungs-Abos und Musik gehören bei Schnäppchenfuchs zur Auswahl. Sehr schön: Eine starke Suchfunktion mit Kategorienfilter und optionalem Preisfenster macht die gezielte Produkt-Suche zum Kinderspiel. Etwas nervig: Push-Meldungen ließen sich bei der getesteten Version nicht deaktivieren.

Fazit zum Test der Android-App Schnäppchenfuchs

Diese App bietet eine umfangreiche Datenbank mit starken Angeboten und guter Suchfunktion, streut aber auch offenbar gesponsorte Angebote mit ein.

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dealbunny.de Schnäppchen App

In rund 4000 Online-Shops finden Sie mit der dealbunny.de Schnäppchen App reihenweise Top-Angebote und reduzierte Posten. Auch Angebote direkt von den Herstellern sind dabei.

Um in der Angebots-Fülle von Amazon, eBay oder OTTO die besten Schnäppchen zu finden, brauchen Sie entweder viel Zeit – oder diese App. Als eine Art News-Feed präsentiert dealbunny.de Angebote der gleichnamigen Webseite. Mit Updates im Viertelstundentakt finden Sie hier günstige Angebote aus Kategorien wie Technik, Entertainment, Kleidung, Küche oder Outdoor – und vieles mehr. Die vorgestellten Angebote sind redaktionell bearbeitet und kommen mit Details sowie Hintergrundinfos daher. Eine Favoriten-Funktion speichert interessante Deals auf einer Merkliste, per Live-Chat können Sie sich mit anderen Schnäppchenjägern austauschen und Push-Benachrichtigungen halten Sie regelmäßig auf dem Laufenden. Auch schön: Wer per App an besonderen Aktionen teilnimmt, kann Punkte sammeln und diese etwa gegen Amazon-Gutscheine eintauschen.

Schwache Suchfunktion

Den starken Angeboten dieser App steht eine enttäuschende Suchfunktion gegenüber. Diese erlaubt es zwar, Angebote nach Schlagworten zu durchsuchen, lässt aber einen Kategorienfilter und Preislimits vermissen. Dafür ist ein Nachtmodus an Bord: Ist der aktiv, stört die App nicht mit Benachrichtigungen. Ein Tutorial-Video erklärt die Funktionen des Programms sowie das Punkte-System in wenigen Minuten.

Fazit zum Test der Android-App dealbunny.de Schnäppchen App

Tägliche Updates, reihenweise Rabatte und ein lukratives Punkte-System sind die Stärken dieser App. Zu den Schwächen zählt vor allem die magere Suchfunktion.

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Urlaubsguru Reise Schnäppchen

Urlaubsguru Reise Schnäppchen will Nutzern mit günstigen Flügen und preiswerten Hotels auch in fernen Ecken der Welt einen echten Schnäppchen-Urlaub bieten.

Mit der App Urlaubsguru können Sie beim Vorbereiten Ihres sicher wohlverdienten Urlaubs nicht nur Geld sondern auch jede Menge Zeit sparen. Die gelisteten Sonderangebote führen Sie bereits für wenige hundert Euro auf die andere Seite des Globus, bieten aber auch viele überraschend günstige Trips innerhalb Europas an – oft schon für weniger als 100 Euro pro Person. Aufgeführte Reisen kommen dabei mit direkter Buchungsoption daher, Push-Nachrichten informieren über aktuelle Angebote und per Lesezeichen-Funktionen können Sie Reisen erst einmal bequem vergleichen, bevor Sie sich entscheiden. Neue Angebote erscheinen im Stundentakt und ein integriertes Reisemagazin gibt Eindrücke attraktiver Urlaubsziele inklusive Fotos und Kommentar-Funktion. Auch gut: Eine kategorisierte Hotelempfehlung erlaubt es, in der Fremde die besten Hotels zu finden.

Single-, Luxus- oder Familienurlaub

Auch eine Suchfunktion hat die App an Bord, die ist aber auf Schlagwortsuchen beschränkt und erlaubt es nicht, Preisfenster zu definieren. Push-Meldungen dürfen Sie per Nachtmodus zeitweise oder komplett deaktivieren und Angebote lassen sich beim Stöbern in Pauschalreisen, Familienurlaube, Single-Reisen oder Lastminute- sowie Luxus-Angebote unterteilen.

Fazit zum Test der Android-App Urlaubsguru Reise Schnäppchen

Diese App bietet jede Menge Urlaubsschnäppchen mit häufigen Updates, praktischen Filtern und sogar kleine Reisereportagen. Einzig die Suchfunktion wirkt etwas dürftig.

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MyTopDeals – Schnäppchen App

MyTopDeals - Schnäppchen App

MyTopDeals bietet Schnäppchen und Tiefpreis-Gutscheine. Die Rabatte-App kennt täglich neue Sonderangebote.

Deals, Gutscheine und sogar Gratis-Artikel: Bei MyTopDeals ist einiges geboten. Die sympathische Schnäppchen-App bringt tägliche neue Deals per Push-Nachricht aufs Smartphone. Dazu gehören Handy-Verträge, Gutscheine, Abos und Sale-Aktionen etwa vom Spiele-Shop Steam oder von Prime Instant Videos. Auch Aktionen von eBay, Amazon, MediaMarkt und diverse Fashion-Sales tauchen hier auf, sofern die Preise als Schnäppchen durchgehen. Gutscheincodes können Sie direkt aus der App kopieren, verlinkte Testberichte und Bewertungen verraten viel über Qualität und Wert der gelisteten Waren und per „User-Deals“ dürfen wir der App-Community Schnäppchen zeigen, die wir selber entdeckt haben. Der Austausch mit der Nutzer-Gemeinschaft liefert oft praktische Infos, Tipps oder Kommentare.

Schnäppchen schnell finden

In einer klar strukturierter Kategorienansicht finden wir bei MyTopDeals schnell die besten Angebote: Favoriten, Top Deals und tägliche Aktionen sind als Listen einfach über das Hauptfenster zu erreichen. Eine Suchfunktion präsentiert Angebote nach Schlagworten, hier vermissen wir aber einen Kategorienfilter. Ein eingeblendeter Werbebanner verschwindet mit dem Einrichten eines Benutzerkontos.

Fazit zum Test der Android-App MyTopDeals – Schnäppchen App

MyTopDeals bietet eine umfangreiche Auswahl teils sehr günstiger Angebote mit täglichen Rabatten, Favoriten-Funktion und gelungener Community-Integration

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Wish – Freude am Einkaufen

Wish - Freude am Einkaufen

Schnäppchen in rauen Mengen: Die Shopping-App Wish – Freude am Einkaufen bietet ein riesiges Artikel-Sortiment zu außergewöhnlich günstigen Preisen.

Wish – Freude am Einkaufen ist ein kleines Schnäppchenjäger-Paradies: Ob Schmuck, Klamotten, Gadgets oder Entertainment – die App bietet viel Auswahl zu echten Knaller-Preisen. Wish bündelt das Angebot zahlreicher Online-Shops und stellt für Nutzer bequem die besten Aktionen zusammen. Es gibt eine pauschale Liste für Top Deals, grob sortierte Artikel-Kategorien wie „Oberteile“, „Hobby“ oder „Wohndeko“ sowie einen funktionalen Artikel-Filter nach Schlagworten, Farbe oder Kleidergröße. Achtung: Die Produkte kommen bei Wish oft weite Wege aus Übersee oder Asien. Es handelt sich dabei also nicht immer um Markenware, Lieferzeiten können mehrwöchig ausfallen und beim Kauf von Klamotten sollten Nutzer ein besonderes Auge auf die ausgewiesene Größe haben – das Einheitensystem kann unter Umständen abweichen.

Kontopflicht

Ein Konto ist bei Wish Pflicht, mit einem Account bei Google+ oder Facebook dürfen Sie sich aber auch anmelden. Das Interface macht mit einer aufgeräumten Kachel-Ansicht einen guten Eindruck: Auch lange Artikel-Listen lassen sich so flott absuchen, Rabatte werden direkt im Produkt-Bild ausgewiesen und Verlaufsprotokolle, Benachrichtigungen sowie Wunschlisten runden die App ab.

Fazit zum Test der Android-App Wish – Freude am Einkaufen

Wish bietet viel Auswahl und sehr gute Preise, oft müssen Sie bei den Importen aus Fernost aber mit entsprechenden Lieferzeiten rechnen.

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DealDoktor » Schnäppchen App

DealDoktor » Schnäppchen App

DealDoktor » Schnäppchen App durchforstet das Internet nach den besten Deals und günstigsten Angeboten. Auch Gratisartikel können Sie hier manchmal abstauben.

Elektronik, Mode, Handyverträge: Bei dieser App gibt es bunt gemischte Angebote und Artikel für fast alle Lebenslagen – auch Gutscheine werden gelistet. Die App bietet eine praktische Favoritenfunktion, mit der Sie interessante Angebote beim Stöbern sammeln und vergleichen können. Schnäppchen führt der Dealdoktor in einer recht chaotischen Liste auf, Angebote werden schlicht nach zeitlichem Eingang kategorienfrei untereinander aufgeführt. Wer bereits weiß, wonach er sucht, greift auf die Suchfunktion zurück – muss sich dabei aber mit einer Schlagwortsuche zufriedengeben. Hier würden wir uns mehr Möglichkeiten zu Produktklassen oder zumindest einen Preisrahmen wünschen. Besser gelungen ist das Rating-System: Dealdoktor-Nutzer können über ein einfaches Like-System Angebote bewerten, bei der Kaufentscheidung ist das oft hilfreich.

Flottes Interface

Stöbern macht mit dem Dealdoktor richtig Spaß, das liegt neben den guten Preisen auch an der flotten Benutzeroberfläche: Scrollen und Blättern gehen fließend von der Hand. Ein Lob gibt es auch für das „Wartezimmer“ beim Dealdoktor: Hier können Nutzer spezifische Produktwünsche äußern und Anfragen stellen, die vom App-Team meist binnen 24 Stunden beantwortet werden.

Fazit zum Test der Android-App DealDoktor » Schnäppchen App

Mit Nutzer-Bewertungen, aktivem Entwickler-Support auch bei Artikelanfragen und einer großzügigen Produktauswahl kommen Sparfüchse bei dieser App voll auf ihre Kosten.

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Groupon – Deals und Shopping

Groupon - Deals und Shopping

Groupon liefert täglich neue Schnäppchen für einige deutsche Großstädte und kennt haufenweise Online-Angebote.

Ob Konzerte, Gourmet-Diners, Urlaubsreisen, Klamotten oder Yoga-Kurse: Bei Groupon gibt es kaum etwas, dass es nicht gibt. Die vielseitige Schnäppchen-App bietet Rabatte von bis zu 50 Prozent und mehr. Das funktioniert per Coupon-System: Nutzer kaufen sich mit der App Gutscheine und lösen diese im Geschäft einfach per Smartphone ein. Auch wer bisher die Webseite von Groupon benutzt hat, ist mit der App gut beraten: Gekaufte Coupons können Sie damit komfortabel verwalten, beim Einlösen besteht jedoch Internetpflicht. Die ortsgebundenen Angebote wie Essensgutscheine, Massagen oder Gesangsunterricht filtern Sie per App einfach nach Wohnort, dabei sind leider nicht alle deutschen Großstädte verfügbar. In der Shopping-Kategorie finden Sie aber auch allerlei Angebote zu Gadgets, Klamotten und diversen Accessoires verschiedener Online-Anbieter.

Schnäppchen-Stöbern in HD

Mit schicken HD-Fotos macht das Stöbern und Shoppen bei Groupon mächtig Spaß, Sonderaktionen etwa zum Valentinstag bringen immer wieder frischen Wind ins Angebot. Bezahlen können Sie per App, sofern Sie eine Zahlungsmethode registrieren. Auch eine Suchfunktion ist an Bord, die ist aber auf Schlagworte begrenzt: Kategorien- oder Preisfilter gibt es nicht.

Fazit zum Test der Android-App Groupon – Deals und Shopping

Groupon bietet reihenweise Schnäppchen per Coupon-System mit lokalen Angeboten und breit gefächerten Deals diverser Online-Shops.

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mydealz – Deals & Gutscheine

mydealz - Deals & Gutscheine

Von Amazon bis Zalando bietet mydealz – Deals & Gutscheine echte Preishämmer. Stöbern, Shoppen und Sparen macht mit der App richtig Spaß.

Ob Sonderangebote, Gratis-Proben oder Preisfehler: mydealz findet Sparangebote für Produkte aller Art. In der Standardansicht listet die App Deals etwas chaotisch nach Eingangszeit sortiert, allein die Vielfalt macht das etwas unübersichtlich. Die Anzeige lässt sich aber detailliert anpassen: Es gibt Typenfilter wie Gutscheine, Deals oder Freebies sowie Kategorienfilter für Elektronik, Reisen, Beauty und Co. Mit der gekoppelten Schlagwortsuche lässt sich die Suche präzise eingrenzen: Ob es aktuell günstige Angebote etwa für Urlaubsreisen an die spanische Riviera, Heimkino-Systeme von Teufel oder feinen Scotch Whisky gibt, checken Sie mit der App im Handumdrehen. Push-Nachrichten sind ebenfalls an Bord, die lassen sich auch anpassen: Sobald Angebote mit bestimmten Schlagworten oder hoher Nachfrage eintreffen, erstattet die App Meldung. Praktisch: Die Angabe von Ruhezeiten verhindert, dass die App Nachts stört.

Aktive Beteiligung

Dass es bei mydealz so viele Schnäppchen gibt, ist auch der Community geschuldet: Ein zentraler Button erlaubt es Nutzern, selber Deals und Aktionen zu melden. Redaktionell überarbeitet werden diese dann ins App-Angebot aufgenommen: Eckdaten, mögliche Rabatt-Kombinationen und sogar Produktvorschläge tragen die Entwickler dabei selbst zusammen. Wer Bandbreite sparen will, kann die oft hochauflösenden Artikel-Fotos auch deaktivieren.

Fazit zum Test der Android-App mydealz – Deals & Gutscheine

Große Auswahl, gute Filterfunktionen und die Möglichkeit, bequem zu stöbern, machen mydealz zur Top Schnäppchen-App.

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Tank Navigator – günstig Tanken

Tank Navigator - billig Tanken

Die Android-App Tank Navigator – günstig Tanken zeigt für Diesel, Benzin E5 und E10 die günstigsten Tankstellen der Umgebung und gibt deren Adresse an ein Navigationssystem weiter.

Ein kleiner Umweg kann lohnend sein. Wer die Android-App Tank Navigator – günstig Tanken befragt, wenn der Tankinhalt zur Neige geht, erfährt, wo in der Umgebung die günstigste Tankstelle liegt, was der Kraftstoff dort kostet, wie lang sie geöffnet hat und wie er dort hinkommt. Außerdem listet die App, preislich aufsteigend, weitere Tankstellen rund um den aktuellen Standort auf. Sie kann zudem Detailinformationen und die Position der Tankstellen auf einer Karte zeigen und den Standort einer vom Nutzer gewählten Tankstelle an eine auf dem Gerät installierte Navigationsapp weitergeben.

Push-Nachrichten gegen Aufpreis

Tankstellenbetreiber ändern im Tagesverlauf mehrfach ihre Preise – wer mit dem Tanken noch warten kann, könnte also durchaus Geld sparen. Die Premium-Version des Tank Navigator schlägt per Push-Nachricht Alarm, wenn der Preis fällt und zeichnet zudem den Preisverlauf über den Tag und über mehrere Tage hinweg auf. Daraus kann der Nutzer durchaus Schlüsse ziehen, wann an den Tankstellen der Umgebung Kampfpreise angesagt sind und wann er besser noch etwas wartet. Das Design ist ansprechend, die Bedienung problemlos.

Fazit zum Test der Android-App Tank Navigator – günstig Tanken

Die besten Funktionen kosten extra. Aber: Die zwei Euro für die Premium-Version haben Sie beim nächsten Tanken wieder drin.

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Geek – Smarteres Einkaufen

Geek - Smarteres Shopping

Die Android-App Geek – Smarteres Einkaufen bietet eine Art Onlineshop für Elektronik-Gadgets wie Fitness-Armbänder, Laserpointer, Drohnen oder Kamerabrillen.

Die Android-App Geek richtet sich an Fans technischer Spielereien. Beim Stöbern fanden wir zum Beispiel einen selbst-umrührenden Kaffeebecher (9 Euro), einen Zapfhahn für Getränkeflaschen (6 Euro) oder eine Mütze mit unsichtbar integriertem Bluetooth-Headset (20 Euro). Außerdem im Angebot sind Armbanduhren von „smart“ bis „Handaufzug“, Mini-Beamer, fernsteuerbares Katzenspielzeug und andere technische Gadgets. Die Angebote stammen aus Fernost, die Lieferung nimmt entsprechend viel Zeit in Anspruch. Die App meldet regelmäßig zeitlich begrenzte Preissenkungen.

Wer sparen will, wartet etwas

Beim Stöbern fiel dem Tester eine Armbanduhr ins Auge, die er umgehend in den Warenkorb legte – und dann dort vergaß. Am nächsten Tag meldete sich die App, der Artikel im Warenkorb sei jetzt für die Hälfte zu bekommen. Auch wenn das nicht immer der Fall sein dürfte, empfiehlt es sich, etwas zu warten, bevor man den Kauf abschließt. Ebenfalls empfehlenswert: Suchen Sie zusätzlich auf anderen Verkaufsplattformen nach dem Wunsch-Artikel, Geek hat nicht immer das günstigste Angebot. Nicht begeistert haben uns die Produktbeschreibungen, die fast immer nur in englisch erscheinen.

Fazit zum Test der Android-App Geek – Smarteres Einkaufen

Geek ist eine Fundgrube für Fans billiger Technik-Gadgets. Aber nicht jedes Angebot ist ein Schnäppchen, auf die teureren Artikel könnte zudem Zoll anfallen.

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Aboalarm

Aboalarm

Mit der Android-App Aboalarm lassen sich laufzeitabhängige Verträge im Auge behalten und bei Bedarf fristgerecht – direkt aus der App heraus per Fax – kündigen.

Mobilfunkanbieter, Versicherungsgesellschaften, Online-Videotheken oder Automobilclubs: Die Android-App Aboalarm kennt sie (fast) alle: 16.500 Kündigungsadressen umfasst die Datenbank, der Nutzer sucht den gewünschten Anbieter heraus, ergänzt seine Vertragsdaten und unterschreibt die rechtssicher vorformulierte Kündigung mit Finger oder Stylus direkt auf dem Android-Gerät. Per In-App-Kauf (derzeit 0,99 Euro pro Kündigung) kann er sie dann dem Anbieter faxen lassen und erhält das Sendeprotokoll wenig später per Mail. Das funktionierte im Test reibungslos.

Auch als Übersicht nutzbar

Es empfiehlt sich, frisch geschlossene Verträge gleich in Aboalarm einzutragen: So dient die App als übersichtliche Sammlung aller laufzeitabhängigen Verträge und erinnert den Nutzer per Push-Nachricht vier Wochen vor Ablauf der Kündigungsfrist an die Möglichkeit zur Kündigung. Optisch ist die App ansprechend, die Handhabung erklärt sich von selbst.

Fazit zum Test der Android-App Aboalarm

99 Cent pro Kündigung: Briefporto wäre billiger, aber der gesparte Aufwand macht die kleine Mehrausgabe mehr als wett.

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CHECK24 Vergleiche

CHECK24 Vergleiche

Mit der Android-App CHECK24 Vergleiche lassen sich die Vergleichsdienste des bekannten Online-Portals nutzen, um zum Beispiel günstige Stromanbieter und Versicherungen zu ermitteln.

CHECK24 bietet über die gleichnamige Android-App Zugriff auf die mobile Website mit den Vergleichsdiensten „Versicherungen“, „Konto & Kredit“, „Strom & Gas“, „DSL & Handy“, „Reise, Flug, Hotel, Mietwagen“ und „Elektronik & Haushalt“. Die App kann auch ohne Anmeldung bei CHECK24 genutzt werden. Die Anmeldung ist aber hilfreich, wenn die einmal eingetippten Daten später erneut genutzt werden sollen. Welche und wie viele das sind, hängt von der Art des Vergleichs ab: Ein Vergleich von KFZ-Versicherungen etwa ist um ein Vielfaches aufwändiger als ein Vergleich von Stromanbietern.

Verträge aus der App heraus

Grundsätzlich lassen sich Verträge direkt aus der App heraus abschließen, etwa der Wechsel des Stromanbieters. Im Test fiel auf, dass die App von der Einzelansicht eines Anbieters gelegentlich unmotiviert zur Gesamtübersicht zurückkehrte – bei Aufruf der mobilen Website über einen herkömmlichen Browser passierte das nicht. Optisch ist die App ansprechend, die Handhabung bietet keine größeren Hürden.

Fazit zum Test der Android-App CHECK24 Vergleiche

Wer vergleicht, kann eine Menge sparen, das zeigt diese App deutlich. Vermisst haben wir einen Mehrwert zur Nutzung der mobilen Website des Anbieters.

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Übrigens lässt sich auch beim Kauf eines Android-Smartphones ordentlich sparen

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Change Management: Wie IT-Projekte Akzeptanz finden

Zwischen IT und Fachabteilungen gibt es immer Konfliktstoff. Das kann sich negativ auf Change-Prozesse in Projekten und bei der Einführung neuer Techniken auswirken. Kommunikation ist deshalb der Schlüssel zum Erfolg. Lesen Sie hier, welche Maßnahmen die Akzeptanz bei Mitarbeitern steigern und welche Fehler vermieden werden sollten.

Das Stammhirn steuert unbewusst unser Verhalten und lebt dabei mit all seinen lieb gewonnenen Gewohnheiten in der Vergangenheit. Das heißt in der Praxis, dass unser Bedürfnis nach einem vertrauten Lebensraum, Handlungsabläufen und Sicherheit noch immer starke Motivatoren sind.

Hat nicht jeder schon einmal die Erleichterung gespürt, wenn er in Stresssituationen auf vertraute Routinehandlungen zurückgreifen konnte? Aus diesem häufig angewandten Verhaltensmuster ergibt sich auch bei IT-Projekten ein erhöhter Bedarf an Begleitung innerhalb von Change-Prozessen.

Augenmerk muss auf nachhaltigen und durchgängigen Informationsfluss während des Change-Prozesses, aber auch nach dem Projekt gelegt werden.Augenmerk muss auf nachhaltigen und durchgängigen Informationsfluss während des Change-Prozesses, aber auch nach dem Projekt gelegt werden.
Foto: PhuShutter – shutterstock.com

Neue Technik heißt Paradigmenwechsel für Mitarbeiter

Organisatorische Veränderungen sind nicht nur bei der Einführung neuer Cloud-Dienste notwendig, wenn auch in diesem Fall wie zum Beispiel beim Aufbau von virtuellen Teams und Telearbeitsplätzen ein besonderes Augenmerk auf den Change-Prozess gelegt werden muss. Selbst bei scheinbar einfachen Lösungen, wie beispielsweise der Etablierung eines internen Ticketsystems, muss sich ein Paradigmenwechsel bei den Mitarbeitern vollziehen. Hier gilt es, die Anwender mitzunehmen. Es fällt ihnen oft schwer, auf die gewohnten Anrufe beim Service zu verzichten und stattdessen eigenständig Tickets einzustellen. Beim direkten Anruf konnte man doch noch nebenbei ein „Schwätzchen“ mit dem Kollegen von der internen IT-Abteilung halten. Das fällt beim online Einstellen eines Tickets schwer.

Spannung zwischen IT- und Fachabteilung

Sie glauben nicht, dass Anwender so ticken? Dann sehen Sie sich mal in die Fachabteilungen des deutschen Mittelstandes um und nehmen Sie das Kommunikationsverhalten der Mitarbeiter näher unter die Lupe. Oftmals ist die enge Zusammenarbeit zwischen der internen IT und den Fachbereichen immer noch eine sehr große Herausforderung für beide Seiten.

Kern- und Kommunikationsprozesse unterstützen

Das liegt häufig am mangelnden gegenseitigen Verständnis, denn die Fachabteilungen verfügen nach eigener Aussage häufig über zu wenig technisches Know-how. Deshalb ist die interne IT aufgefordert, durch IT-Services nicht nur die Kernprozesse, sondern auch die Kommunikationsprozesse und dadurch letztendlich die Betriebsabläufe besser zu unterstützen. Zumal immer mehr Fachabteilungen in Zukunft über eigene IT-Budgets verfügen werden.

Dabei sollten folgende Fehler bei der Einführung neuer Technologien vermieden werden:

1. Fehlen von Executive Sponsorship. Wenn das Management nicht sichtbar hinter dem Change-Prozess der neu eingeführten Technik steht, ist ein Scheitern des Projektes wahrscheinlich.

2. Unrealistische Erwartungen seitens der Fachabteilungen. Daran scheitern im Übrigen viele CRM-Projekte.

3. Unzureichende oder unehrliche Kommunikation. Beides kommt aufgrund des Erfolgsdrucks auf Projekte sehr oft vor.

Hilfreiche Kommunikationsmittel für die IT

Als interne IT-unterstützte Kommunikationsbeschleuniger bieten sich folgende Tools an:

• Business Chats,

• Wikis,

• Communities,

• Podcasts,

• Blogs,

• Webinare,

• Diskussionsforen und

• Videocasts.

Besonders für die Anwender werden durch Beachtung des Change-Prozesses fließende Übergänge ohne Wissensverlust, Irritationen und Veränderungsängste geschaffen. Das wiederum bedeutet Akzeptanz und Praxistransfer bei den Nutzern sowie in neu zu etablierenden Prozessen. Durch die fachliche Expertise, aus der IT-Abteilung einerseits und aus dem praktischen Wissen der (externen) Change Manager andererseits , ist ein bestmöglicher und kontinuierlicher Wissenstransfer mit sinnvoller Integration neuer IT-Lösungen und somit eine erfolgreiche Projektrealisierung gewährleistet. (pg)

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Industrie 4.0: Neue Aufgaben und neue Jobs für IT-Fachleute

Schon heute holen sich Chirurgen während einer Operation aktuelle Informationen über ihre Datenbrille an den OP-Tisch, Roboter unterstützen Arbeiter in Fertigungsstraßen und ein mit Sensoren ausgestatteter Anzug warnt einen Monteur, wenn er ein zu schweres Werkstück hochheben will – diese Anwendungen zählen längst zum Standard. Doch für Frank Riemensperger, Vorsitzender der Accenture-Ländergruppe Deutschland, Österreich, Schweiz, ist das erst der Anfang. „Wir sind mitten in einem Veränderungsprozess?, sagt er.

Der Der „Connected Worker“ ist ein über Sensoren verbundener Arbeiter, der sich beispielsweise während der Montage Informationen über Apps oder eine Datenbrille holt.
Foto: Accenture

Industrie 4.0, Internet of Things und Künstliche Intelligenz (KI) nehmen so richtig an Fahrt auf. Neue Technologien finden als Anwendungen ihren Weg von den Universitäten und Entwicklungslaboren in Fabrikhallen und Büros. „Facharbeiter lernen Roboter an und bringen ihnen Arbeitsschritte bei“, nennt Riemensperger ein Beispiel. Ein über Sensoren verbundener Arbeiter („Connected Worker“), der sich beispielsweise während der Montage Informationen über Apps oder eine Datenbrille holt, oder kleine Lerneinheiten absolviert, setzt sich immer mehr durch. Auch das Auslagern von Ressourcen in die Cloud beschleunigt diese Entwicklung. Die kürzlich veröffentliche Accenture-Studie zu den Technologie-Trends zeigt aber auch, dass der Mensch nach wie vor im Mittelpunkt steht. „Technik soll Menschen unterstützen und Abläufe verbessern, nicht ersetzen“, erläutert der Accenture-Chef.

Neue Berufsprofile entstehen

Die Digitalisierung erobert immer mehr Wirtschaftsfelder. Gerade für gut ausgebildete Fachkräfte eröffnen sich neue Chancen. „Jedes Berufsbild verändert sich“, da ist sich Riemensperger sicher und ergänzt: „Stupide Arbeiten werden automatisiert. Aber Kompetenzen wie kritisches Denken, emotionale Intelligenz, Problemlösestrategien oder Personalführung sind sehr gefragt“, erläutert er. Gleichzeitig räumt Riemensperger ein, dass die digitale Arbeitswelt auch mehr Transparenz und Kontrolle ermöglicht: „Wir müssen darüber nachdenken, wie wir damit umgehen und Lösungen entwickeln.“

Zählten in der Vergangenheit Schlagworte wie lebenslanges Lernen zum Mantra der Personalverantwortlichen, bilden sich heute viele Arbeitnehmer vor allem dann weiter, wenn sie im Arbeitsalltag ein Problem lösen müssen. Kleine Lerneinheiten, auch als Micro-Learning bekannt, nutzen viele als App über ihr Smartphone, als Lerneinheit am Arbeitsplatz oder über eine Datenbrille, wenn ihnen Informationen fehlen. „Das Lernen im Arbeitsalltag verändert sich. Micro-Learning ist auch deshalb selbstverständlich, weil Techniken wie die Cloud zur Verfügung stehen und es problemlos funktioniert“, erläutert der Accenture-Chef.

Data Scientist und Digital Artist als neue Jobprofile

Auch die Arbeitswelt und das Anforderungsprofil von IT-Spezialisten verändert sich. Besonders in der IT- und Management-Beratung entstehen neue Jobprofile. „Seit zwei Jahren bilden wir Digital Artists aus und suchen Mitarbeiter, die Benutzeroberflächen aus Sicht des Nutzers gestalten. Sie arbeiten an der Schnittstelle zur Maschine“, nennt Riemensperger ein Beispiel. Auch der Data Scientist zählt zu den neuen, gefragten Spezialisten. Accenture sucht Mitarbeiter mit diesen Qualifikationen und bildet auch selbst aus. In der Beratung sind auch Experten gefragt, die Anwendungen entwickeln, mit denen Firmen die gesammelten Daten auswerten und in neue Geschäftsmodelle ummünzen.

Frank Riemensperger ist davon überzeugt, dass Technik den Menschen unterstützen wird, ihn aber nicht ersetzen kann.Frank Riemensperger ist davon überzeugt, dass Technik den Menschen unterstützen wird, ihn aber nicht ersetzen kann.
Foto: Accenture

Ein weiteres, vielversprechendes Geschäftsfeld sind Plattformen. Viele Transaktionen und Geschäftsprozesse werden inzwischen darüber abgewickelt. Längst kamen zum E-Commerce und Online-Banking viele weitere Anwendungen hinzu. Unternehmen brauchen deshalb Spezialisten, die diese Abläufe verstehen und Serviceangebote entwickeln. Riemensperger spricht von Service Designern, die diese Aufgabe übernehmen.

Accenture-Mitarbeiter müssen sich deutlich früher als ihre Kunde mit neuen Trends und den Chancen auseinandersetzen. Regelmäßige Weiterbildung ist deshalb selbstverständlich. „Ein Studium reicht nicht mehr“, sagt Riemensperger. „Junge Absolventen bringen zwar von den Hochschulen viel Wissen über die Digitalisierung und Industrie 4.0 mit, doch alle Berufsanfänger im technischen Bereich bei Accenture absolvieren das achtwöchige Trainingsprogramm „Jump Start“ mit unterschiedlichen Spezialisierungen.“ Den berufserfahrenen Accenture-Beratern eröffnet ein internes Schulungsportal mit rund 24.000 Kursen ein umfangreiches Weiterbildungsangebot. Neben mehrtägigen Fortbildungen finden sich dort auch virtuelle Trainings, E-Learning-Kurse oder individuell auf den Mitarbeiter zugeschnittene Programme.

Trotzdem kennt Riemensperger auch die kritischen Stimmen, die vor Jobverlust warnen. „Fünf Millionen Jobs verschwinden bis 2020“ – diese vom Weltwirtschaftsforum in Davos veröffentlichte Zahl bezieht sich auf die 15 größten Industrieländer. Für Deutschland würde das einen theoretischen Anstieg der Arbeitslosigkeit von höchstens 0,3 Prozent bedeuten. Während der Finanzkrise gingen deutlich mehr Jobs verloren. Roboter übernehmen zwar manche monotone und stupide Tätigkeit, doch gleichzeitig eröffnen Digitalisierung und Industrie 4.0 auch ganz neue Jobperspektiven.

Technologie-Trends 2016

Accenture identifizierte fünf Trends, die die digitale Wirtschaft in den kommenden fünf Jahren prägen werden. Neben intelligenter Automation, Plattformwirtschaft und Vertrauen in die digitale Wirtschaft sind das neue, durch die digitalen Chancen erst möglich gewordene Netzwerke innerhalb von Branchen und Industriezweigen, die bisher ganz unabhängig voneinander arbeiteten. Entscheidend für Arbeitskräfte ist es in einer digitalen Wirtschaftswelt, sich regelmäßig weiterzubilden, um flexibel zu bleiben. Die Bedeutung von Spezial- und Expertenwissen nimmt ab, während schnelles Lernen und flexibles Arbeiten wesentlich wichtiger werden. Kritisches Denken, Kreativität und Personalführung kristallisieren sich als Schlüsselkompetenzen der digitalen Arbeitswelt heraus. Dieses Kalenderjahr möchte die Unternehmensberatung allein in Deutschland 1000 neue Kollegen an Bord holen.

 

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Die besten Kalender-Apps für Android

Taschenkalender aus Papier sind eine aussterbende Spezies. Kalender-Apps, wie es eine Vielzahl für Android gibt, bieten einfach mehr Möglichkeiten. Wir stellen eine Auswahl vor.

Werkseitig auf dem Smartphone installierte Kalender sind schon ganz praktisch, aber manchmal hätte man gern noch die eine oder andere zusätzliche Funktion. Die kommen mit Kalender-Apps aufs Handy.

DigiCal Kalender 2016

Mit modernem Look und satten Funktionen will der DigiCal Kalender 2016 Eindruck schinden. Tatsächlich macht die App im Test eine gute Figur.

Mit klaren Strukturen, durchdachten Farbschemen und übersichtlichem Aufbau macht der DigiCal Kalender 2016 auf Anhieb einen guten Eindruck. Der Terminplaner synchronisiert mit Ihren Kalendern von Google, Outlook sowie Exchange und bietet insgesamt sieben praxistaugliche Oberflächen. Dazu gehören neben den typischen Tages-, Wochen- und Monatsansichten auch eine Planansicht sowie eine Jahresübersicht. Der Android-Terminassistent kennt öffentliche Feiertage und bedient sich auf Wunsch bei jeder Menge Online-Kalendern um etwa TV-Events oder Sportveranstaltungen aufzunehmen. Sogar eine weltweite Wettervorhersage bringt das Tool mit sich. Dazu gehören neben den Zeiten für Sonnenauf- und Untergang auch eine Niederschlags-Anzeige sowie die Wolkendichte. Ein alternatives Design dunkelt den Kalender stilvoll ab, das ist nachts recht praktisch und schon den Akku. Dank einer Schnittstelle zu „Google Places“ vervollständigt die App Adresseingaben auch automatisch und Termine in andern Zeitzonen werden ebenfalls gesondert behandelt.

Reichlich Widgets

Die App kommt mit sechs flexiblen Widgets daher, die mit unterschiedlichen Ansichten und Designs für Übersicht und das gewisse Extra auf dem Homescreen sorgen wollen. Bei der Jahresansicht zeigt der Kalender in der Pro-Version mit einer so genannten „Heatmap“ freie oder dünn belegte Tage und Wochen und schaltet die Werbung ab.

Fazit zum Test der Android-App DigiCal Kalender 2016

Ein leistungsstarker Android-Kalender mit satten Extras, durchdachten Funktionen und schickem Design.

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Smooth Calendar

Smooth Calendar ist kein eigenständiger Kalender, die App bietet lediglich ein Widget, auf dem Sie Ihre Kalendertermine übersichtlich auf dem Homescreen platzieren können.

Wenn Ihre Lieblings-Android-Kalender mit lahmen oder gar keinen Widgets daherkommt, dann ist der Smooth Calendar die Rettung. Mit dem Tool setzten Sie Ihre Termine auf dem Homescreen übersichtlich und flexibel in Szene – so müssen Sie nicht jedesmal eine App öffnen, um zu wissen, was terminlich aktuell noch so alles ansteht. Die Widgets lassen sich mit Icons, Farben und Schriftarten recht vielseitig anpassen und führen Termine sinnvoll mit Kalendertagen und Uhrzeiten auf. Kompatibel ist die Mini-App unter anderem mit Exchange, Google Kalender und Facebook. In den Optionen dürfen sich Nutzer austoben: Farben und Icons lassen sich hier festlegen, Hintergründe sowie Quellkalender auswählen und jede Menge Detaileinstellungen für Markierungen, Layout und Form festlegen. Die Optionen sind bislang nur lückenhaft ins Deutsche übersetzt.

Nur eine Widget-Größe

Leider kommt die App etwas geizig mit nur einer Widget-Größe daher, mehr als die drei kommenden Termine passen da gar nicht rein. Immerhin lassen sich in den Optionen weitere Einträge hinzufügen, um diese zu lesen, müssen Sie innerhalb des Widgets aber erst einmal nach unten scrollen. Wer gerne alle Tagestermine auf einen Blick angezeigt haben möchte, hat leider das Nachsehen. Eine Pro-Version ist verfügbar, diese kostete zum Testzeitpunkt 2,07 € – hat aber auch keine größeren Widgets im Gepäck.

Fazit zum Test der Android-App Smooth Calendar

Mit dieser App haben Sie auf einem kompakten aber flexiblen Widget Ihre nächsten Kalendertermine auf dem Homescreen im Blick.

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Brücken-, Feier- & Ferientage

Mit Brücken-, Feier- & Ferientage haben Sie alle Ferien- und Feiertage in der Bundesrepublik (auch einzelner Bundesländer) übersichtlich im Blick.

Die Feiertage im Land haben Sie mit der App Brücken-, Feier- & Ferientage bis zum Jahr 2040 zuverlässig im Blick. Dabei werden bundesweite und landesweite Feiertage farblich übersichtlich getrennt und beim Planen von Brückentagen ist das Tool auch eine große Hilfe. Für gesetzliche Feiertage gibt die App nämlich praktische Tipps, wie man Urlaubstage am besten plant, um möglichst viele freie Tage aneinander zu hängen. Auch Schulferien sind der App bekannt, diese werden auch je nach Bundesland aufgeführt und gegebenenfalls um Brückentage ergänzt, die von den Bundesländern individuell festgelegt werden. Auch praktisch: Termine der Zeitumstellung von Sommer- auf Winterzeit und umgekehrt werden hervorgehoben und können einfach (indem man den jeweiligen Eintrag gedrückt hält) in den eigenen Kalender übernommen werden.

Länger frei haben

Geschickt geplante Brückentage machen aus einem Wochenende und einem Feiertage im Handumdrehen einen Kurzurlaub – genau hier ist die App eine zuverlässige Hilfe. Auch Eltern freuen sich über die einfache Übernahme von Ferientagen ihrer Zöglinge in den eigenen Kalender. Das Design der App ist zwar etwas trist, funktional gibt es an dem einfachen Programm aber nichts zu bemängeln.

Fazit zum Test der Android-App Brücken-, Feier- & Ferientage

Wer sich am langweiligen Design nicht stört kann mit dieser App Ferien-, Feier- und Brückentage unkompliziert in den eigenen Kalender überführen.

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TimeTune – Optimize Your Time

TimeTune – Optimize Your Time ist der ultimative Terminplaner für alle, die auf maximale Produktivität setzen.

Wenn Ihr Kalender vor lauter Einträgen schon zu platzen droht, dann hilft nicht nur das Streichen von Meetings oder das Absagen von Terminen. Schon eine sinnvollere Strukturierung kann mehr Freiräume schaffen und damit die eigene Produktivität steigern. Genau dabei hilft TimeTune – Optimize Your Time , die App ist für eine optimale Zeitnutzung ausgelegt und hilft Nutzern beim effizienten Organisieren ihrer täglichen Routinen. Es lassen sich Termine mit Tages- Wochen- oder Monatstaktung eintragen und individuelle Markierungen helfen auch bei sehr vielen Einträgen dabei, die Übersicht zu wahren. Erinnerungen kündigen anstehende Termine an, eine Analyse-Funktionen findet im Terminplan ungünstige Zeitlücken und jeder Eintrag lässt sich individuell mit Vibration-Alarm, Nachrichten, Sounds oder Pop-Up-Fenstern versehen. Sie können sogar Zeitpläne für andere erstellen – besonders für Trainer, Eltern, Lehrer aber auch herrschsüchtige Ehepartner ist das interessant. 

Viele Funktionen gut im Griff

Der Funktionsfülle des TimeTune – Optimize Your Time haben die Entwickler ein intuitives Interface gegenüber gestellt. Einträge lassen sich sehr einfach erstellen, das Hinzufügen von Markierungen oder Alarmen geht ebenfalls flott von der Hand und eine Hilfe sowie FAQ machen neuen Nutzern den Einstieg leichter. Die Pro-Version der App stand zum Testzeitpunkt für 2,99 € im Store. In dieser wird die Werbung deaktiviert, zusätzliche Themes kommen an Bord und die Optionen werden erweitert.

Fazit zum Test der Android-App TimeTune – Optimize Your Time

Mit diesem praxistauglichen Android-Kalender optimieren Sie Ihre Zeitpläne und stellen Aufgaben und Termine auch für andere zusammen.

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Kleiner Kalender

Kleiner Kalender ist eine Art virtueller Abreißkalender der Feiertage ausweist, hübsche Fotos zeigt und Sternzeichen sowie Thementage kennt.

Bei Kleiner Kalender können Sie zwar keine eigenen Termine eintragen, dafür stellt die App zuverlässig vor, welche besonderen Tage im In- und Ausland anstehen und stattfinden. So finden Sie zum Beispiel heraus, das es sich beim 14. Juli um den internationalen Tag der Nacktheit handelt. Wenn Sie das Event mit allen seinen Möglichkeiten dieses Jahr verpasst haben, empfehlen wir den App-Download besonders – schließlich findet das Ganze nächstes Jahr wieder statt. Auch der Tag des Tapioka-Puddings oder des Himbeerkuchens (kein Witz) ist der App vertraut. Zur Tagesansicht gehört jeweils ein thematisch passendes Bild, Kalenderwochen sowie -Tage werden gezählt und Sternzeichen finden Sie ebenfalls darin. Sogar die Daten des islamischen sowie des jüdischen Kalenders tauchen auf und Sonnenaufgang sowie -untergang lassen sich minutengenau ablesen.

Nationaler Brathähnchen-Tag?

Ein morgendlicher Blick in den Kleinen Kalender wird schnell zur Routine, auch weil Sie vor Kollegen und Freunden damit prima den Besserwisser spielen können. Spannend sind die Hintergründe, die der Kleine Kalender zu den meisten Einträgen bereit hält allemal. Über den Zwölfbotentag, den Tag des Rock ‚n‘ Roll oder den Tag des Kusses erfahren Sie spannende Details oder Entstehungsgeschichten. Die Infos dürfen Sie dabei auch direkt per App mit Freunden teilen.

Fazit zum Test der Android-App Kleiner Kalender

Bei diesem virtueller Abreißkalender können Sie zwar keine eigenen Termine eintragen, dafür verrät die App viel über Thementage, kennt den Sonnenstand und präsentiert täglich thematisch passende Bilder.

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Kalender + Planer

Mehr als ein Terminkalender: Die kostenlose App Kalender + Planer bietet zahlreiche Zusatzfunktionen zur Eventplanung.

Wenn ein einfacher Terminkalender zur Aufgabenplanung etwa im Eventmanagement nicht mehr ausreicht, dann hilft der Griff zu dieser App. Kalender + Planer synchronisiert auf Knopfdruck mit Ihrem Google-Kalender und macht das Hinzufügen von Ereignissen zum Kinderspiel: Neue Einträge lassen sich einfach per Spracheingabe erstellen und dank einer ganzen Reihe unterschiedlicher Ansichten und Benachrichtigungsfunktionen haben Sie Termine und Events immer im Blick. Besonders die übersichtliche Programmplanung überzeugt, es gibt eine separate Terminliste und die gekachelte Ansicht zeigt Anstehendes übersichtlich und klar strukturiert. Auch ein Widget ist an Bord, mit dem sich neue Termine schnell auf dem Homescreen hinzufügen lassen. Alternativ können Sie das Smartphone auch einfach schütteln. Die Pro-Version der App gibt’s für 3,99 €: Mit dieser verschwindet die Werbung, die Widgets werden flexibler und der Zeilenumbruch wird erweitert.

Klare Stärke: Eventplanung

Kalender + Planer ist eine leistungsstarke Kalender-App für alle, die richtig viel vorhaben. Besonders die Eventplanung kann sich mit genauer Präsentation aller Rahmendaten und den einfachen Möglichkeiten neue Einträge zu erstellen, sehen lassen. Auch Serientermine dürfen Sie unkompliziert eintragen und per Tastendruck auch wieder komplett löschen – nur für einzelne Termine innerhalb einer Serie klappt das leider noch nicht.

Fazit zum Test der Android-App Kalender + Planer

Diese Hybrid-App aus Kalender und Eventplaner schafft Ordnung, wenn das Terminchaos droht. Die Bedienung ist sehr einfach, zum Testzeitpunkt fehlte es nur noch ein wenig am Feinschliff.

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TimeTree: Gemeinsamer Kalender

Mit dem Gruppenkalender TimeTree: Gemeinsamer Kalender zum Teilen können Sie gemeinsam in der Gruppe Aufgaben, Notizen oder Termine verwalten.

Eltern, Partner oder Kollegen bekommen mit dem ausgefeilten TimeTree einen virtuellen Wandkalender aufs Smartphone, der manches Missverständnis unmöglich macht. Die App stellt das gemeinsame Einrichten und Verwalten von Terminen und Notizen in den Vordergrund und unterstützt beliebige Gruppengrößen. Schulausflüge der Kinder, Projekte im Arbeitskreis oder den Trainingsplan eines gemeinsamen Fußballvereins haben damit alle Betroffenen oder Interessierten immer in gleicher Version vor Augen. Praktisch: Nutzen Sie bereits einen Google-Kalender, lässt sich dieser einfach importieren. Auch Notizen und Bemerkungen dürfen Sie mit dem Tool in der Gruppe teilen, und eine integrierte Chat-Funktion macht den Austausch von Ideen oder Vorschlägen in Echtzeit möglich. Bilder lassen sich ebenfalls anhängen.

Mehrere Kalender möglich

Auch mehrere Kalender lassen sich mit TimeTree managen: Für Familie, Arbeit oder Freizeit erstellt die App individuelle Jahrespläne. Auch bei mehreren Gruppen bleibt das übersichtlich: Eigene Titel und zehn Farben helfen bei der Unterscheidung. Ein Widget ist ebenfalls an Bord, damit haben Sie Aktuelles direkt auf dem Homescreen im Blick. Der Kalender bietet auch im Einsatz für Einzelpersonen funktionalen Komfort.

Fazit zum Test der Android-App TimeTree: Gemeinsamer Kalender

TimeTree ist ein kostenloser Gruppen-Kalender, mit dem Sie gemeinsam Projekte, Termine oder Notizen austauschen und teilen können.

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MeinKalender Free

MeinKalender Free ist ein reiner Geburtstags-Kalender, der mit einem praktischen Facebook-Import für Frieden im Freundeskreis sorgen will.

Wenig kann Freundschaften so schnell durcheinanderbringen wie ein vergessener Geburtstag. Mit MeinKalender Free müssen Sie sich zumindest darum keine Sorgen machen: Die App nimmt die Geburtstage Ihrer Freunde von Facebook automatisch auf, auch manuelle Einträge sind möglich. Wer sehr viele Facebook-Freunde hat, sollte beim automatischen Import vorsichtig sein – sonst können Sie sich im Extremfall vor Erinnerungen nicht mehr retten. Glückwünsche lassen sich mit der App direkt per SMS oder, etwas persönlicher, auch als Facebook-Post versenden. Die Ehrentage erscheinen als tägliche Notizen, lassen sich aber auch in einer kompakten Liste mit allen demnächst anstehenden Wiegenfesten aufführen. Nach einem Upgrade auf die Pro-Version verzichtet die App auf Werbung und erlaubt es, alle gespeicherten Geburtstage in der Cloud zu sichern. Zum Testzeitpunkt war das mit 6,26 Euro pro Jahr leider nicht gerade preiswert.

Zweckdienlich auch ohne Komfort

MeinKalender Free ist funktional und zweckdienlich, beim Bedienkomfort müssen Sie aber Abstriche hinnehmen. So überlappen teilweise noch Texte, Funktionen sind nicht immer eindeutig gekennzeichnet und vermeintlich intuitives Wechseln etwa zwischen der Listen- und Monats-Ansicht kann schon mal überraschend die App beenden. Einstellungen zur Bedienung oder dem Aussehen gibt es nicht.

Fazit zum Test der Android-App MeinKalender Free

Mit dem minimalistischen MeinKalender Free vergessen Sie keine Ehrentage mehr: Facebook-Freunde nimmt die App flott auf und manuelle Einträge werden ebenfalls unterstützt.

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aCalendar – Android Kalender

Die Android-App aCalendar gehört besonders im deutschsprachigen Raum zu den beliebtesten Kalender-Alternativen. Sie ist werbefrei und bietet etliche Übersichten.

Zwischen Tages-, Wochen- und Monatsansicht kann ein Nutzer der Android-App aCalendar wählen. Das zugehörige Widget bietet außerdem eine Sieben-Tages-Ansicht, die, anders als die Wochenansicht, nicht bei Montag beginnt, sondern den jeweils aktuellen Tag und die folgenden sechs anzeigt. Sofern zu den gespeicherten Kontakten auch Geburtstage hinterlegt sind, zeigt aCalendar auf Wunsch auch eine Geburtstagsliste an. Die App wurde zuletzt im Februar aktualisiert. Alternativ zur kostenpflichtigen Plus-Version können Funktionen auch per In-App-Kauf zugeschaltet werden. 

Sehr flexible Mehrfachtermine

Handhaben lässt sich die App intuitiv: Mit horizontalen Wischbewegungen wechselt der Nutzer zwischen Tages-, Wochen- und Monatsansicht, mit vertikalen Wischbewegungen blättert er in den Terminen. Auch per Volltextsuche kann der Nutzer in den Terminen stöbern. Als sehr flexibel erweist sich die Möglichkeit, Termine zu erfassen, die sich wiederholen. So lassen sich Termine eintragen, die sich im Abstand von mehreren Tagen oder mehreren Wochen wiederholen und die nach einer bestimmten Anzahl von Wiederholungen enden. Grund für die Beliebtheit dürfte auch das ansprechende, übersichtliche Design sein.

Handhaben lässt sich die App intuitiv: Mit horizontalen Wischbewegungen wechselt der Nutzer zwischen Tages-, Wochen- und Monatsansicht, mit vertikalen Wischbewegungen blättert er in den Terminen. Auch per Volltextsuche kann der Nutzer in den Terminen stöbern. Als sehr flexibel erweist sich die Möglichkeit, Termine zu erfassen, die sich wiederholen. So lassen sich Termine eintragen, die sich im Abstand von mehreren Tagen oder mehreren Wochen wiederholen und die nach einer bestimmten Anzahl von Wiederholungen enden. Grund für die Beliebtheit dürfte auch das ansprechende, übersichtliche Design sein.

Fazit zum Test der Android-App aCalendar

aCalendar ist nicht zufällig eine der beliebtesten Apps – sie ist übersichtlich, flexibel und einfach zu handhaben. Aufgabenverwaltung gibt es nur in der kostenpflichtigen Variante.  

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Business Calendar 2 – Kalender

Die Android-App Business Calendar 2 – Kalender bietet eine Termin- und Aufgabenverwaltung und eine sehr flexible Übersicht über die verplante Zeit.  

Die Balken-Darstellung in der Monatsübersicht fiel uns beim Test der Android-App Business Calendar 2 – Kalender als erstes ins Auge: Anstelle der Terminbeschreibung sind alle Einträge durch farbige Balken gekennzeichnet, deren Höhe dem verplanten Zeitbedarf entspricht. Erst beim Antippen wird jeweils sichtbar, was am jeweiligen Termin ansteht. Wem das nicht gefällt, der kann die Ansicht aber auch umstellen. Neben Terminen verwaltet die App auch Aufgaben – wahlweise lokal oder über Google Tasks.

Zwei Widget-Themes gratis

Der Nutzer kann zwischen einer hellen und einer dunklen Farbkombination wählen, weitere Themes sind per In-App-Kauf erhältlich. Auch die übrigen Funktionen – etwa eine erweiterte Aufgabenverwaltung mit Prioritäten und Unteraufgaben – lassen sich mit In-App-Käufen erweitern. Aber auch in der Grundfunktion bietet die App bereits mehr als nur die übliche Kost – so lassen sich etwa mehrere Google-Kalender einbinden und die Termine einzelner Kalender mit einer einzigen Berührung sichtbar oder unsichtbar machen. Die Handhabung ist einfach, englischsprachige Nutzer profitieren außerdem von einer umfangreichen Hilfe-Funktion.

Fazit zum Test der Android-App Business Calendar 2 – Kalender

Der Business Calendar bietet eine durchdachte Kalender- und Aufgabenverwaltung in einer App. Schon die Grundfunktionen dürften den Bedarf mancher Nutzer übersteigen, und mit der kürzlich erfolgten Aktualisierung sind noch einige weitere Funktionen und Verbesserungen dazugekommen. 

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Jorte Kalender & Organizer

Der Jorte Kalender umfasst neben dem üblichen Terminkalender und einer Aufgabenverwaltung auch ein persönliches Tagebuch, in das sich auch Fotos speichern lassen.

Die Android-App Jorte Kalender gehört zu den umfassendsten Kalender-Apps, und macht sogar den Kalender-Internetdienst von Google überflüssig. Wer Google seine Zeitpläne nicht anvertrauen möchte, kann sie alternativ auch in der „Jorte Cloud“ speichern. Die Nutzung der Jorte Cloud ist aber nicht obligatorisch, die App arbeitet auf Wunsch auch mit den Google-Diensten (dem Kalender und Google Tasks zur Aufgabenverwaltung) zusammen.

Fotos im Kalender – dank Tagebuch

Wer Jorte Cloud nicht nutzt, kann seine persönlichen Tagebücher dann allerdings nur lokal speichern. In die Tagebucheinträge lassen sich auch Fotos einbinden. Ist zu einem Kalendertag ein Tagebucheintrag vorhanden, erscheint dort, je nach Voreinstellung, ein kurzer Hinweis oder eine Miniaturansicht eines Tagebuch-Fotos. Die Handhabung der App ist nicht ganz trivial: Die sehr vielen Möglichkeiten erfordern etwas Eingewöhnung, zumal die Hilfe in eher schlechtem Deutsch verfasst und kompliziert strukturiert ist. 

Fazit zum Test der Android-App Jorte Kalender

Die eierlegende Wollmilchsau unter den Kalendern ist diese App, die sogar den Kalenderdienst von Google verzichtbar macht. Die Handhabung ist nicht komplett intuitiv.

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Aufgaben Kalender Planer

Mit der Android-App Aufgaben Kalender Planer lassen sich nicht nur Aufgaben und Termine planen, die App hilft auch dabei, Ziele zu definieren und zu gliedern.

Auf den ersten Blick ist die Android-App Aufgaben Kalender Planer eine Kalender-App mit integrierter To Do-Liste. Auf den zweiten Blick hilft die App dem Nutzer durchaus auch dabei, weiter gesteckte Ziele zu erreichen. So schlägt sie eine Reihe von (mehr oder weniger realistischen) Zielen für das kommende Jahr vor und lässt den Nutzer entscheiden, welche Tätigkeiten ihn diesem Zielen näher bringen.

Übersichtliches Design

Die Handhabung ist intuitiv, vieles kann der Nutzer über Wischgesten und eindeutig gekennzeichnete Schaltflächen erledigen. Praktisch: Zu Terminen und Aufgaben kann der Nutzer Notizen anlegen, die er auch per Spracherkennung hinterlegen kann. Das Design ist etwas bunt, aber vor allem übersichtlich.

Fazit zum Test der Android-App Aufgaben Kalender Planer

Die App hilft dem Nutzer, seine Zeitplanung nach übergeordneten Lebens- oder Jahreszielen auszurichten.

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Ewiger Kalender

Keine Aufgaben- oder Terminverwaltung bietet die Android-App Ewiger Kalender , sondern macht auf Feiertage, Jubiläen, Geburts- und Gedenktage aufmerksam.

In den Jahren von 0 bis 9999 soll die Android-App Ewiger Kalender funktionieren. Die Lebensdauer der meisten Geräte dürfte dazu freilich nicht ausreichen. Die App zeigt Feier- und andere offizielle Gedenktage für Deutschland und die USA an. Außerdem kann der Nutzer Geburtstage, Hochzeitstage, Jubiläen und ähnliches eintragen, die dann ebenfalls im Kalender erscheinen. Die so erfassten Daten lassen sich zur Datensicherung ex- und importieren.

Keine Einzeltermine

Nutzer, die die App bewertet haben, beklagen mitunter, es ließen sich keine Uhrzeiten zu den Terminen festlegen. Das ist aber auch nicht die Intention der App: Jeder darin erfasste Termin wiederholt sich jährlich und gilt für den ganzen jeweiligen Kalendertag. Einmal-Events wie eine Party oder ein Meeting sind im „ewigen Kalender“ falsch untergebracht. Die App eignet sich für Nutzer, die Feier- und Gedenktage gern separat vom Alltagskalender aufbewahren.

Fazit zum Test der Android-App Ewiger Kalender

Kein Terminplaner, sondern ein Verzeichnis von Jubiläen, Feier- und anderen Gedenktagen bietet der ewige Kalender.

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Wochen-Kalender

Die Android-App Wochen-Kalender zeigt die Termine des auf dem Gerät eingerichteten Standardkalenders in einer komfortablen Wochenübersicht.

Gewollt minimalistisch ist die Terminanzeige in der Android-App Wochen-Kalender . Die App ist weniger ein eigener Kalender als viel mehr ein optischer Aufsatz für den auf dem Gerät installierten Standard-Kalender. Um Termine zu bearbeiten oder neu zu erfassen, greift „Wochen-Kalender“ auf die Standard-App zurück, auch ein eigenes Widget bringt sie nicht mit.

Blättern: Die Richtung bestimmt das Tempo

Über vertikale Wischgesten kann der Nutzer vier Wochen vor- oder zurückblättern, horizontale Wischgesten bewegen die Ansicht jeweils eine Woche vor oder zurück. Der Nutzer kann Farben und Schriftgrößen über Schieberegler frei einstellen und sich damit eine Kalender-Ansicht verschaffen, die seinem Geschmack entspricht. Das Design ist eher schlicht. Eine Hilfe ist überflüssig.

Fazit zum Test der Android-App Wochen-Kalender

Kein Kalender, eher ein Kalender-Aufsatz ist diese App. Wer eine Wochenansicht bevorzugt und gern farblich anpassen würde, ist hier richtig.

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Moniusoft Kalender

Keine Aufgabenverwaltung, keine Cloud-Synchronisation: Die Android-App Moniusoft Kalender kommt von der Funktion her einem Papierkalender sehr nah.

Google muss ja nicht unbedingt wissen, was Sie am nächsten Wochenende geplant haben. Wer seine Termine ausschließlich lokal speichern möchte, ist mit der Android-App Moniusoft Kalender gut bedient. Die App speichert nur Einzeltermine – mit und ohne Uhrzeit – und erinnert auf Wunsch auch daran. 

Zettelchen als Terminhinweis

Die App zeigt grundsätzlich eine Sechs-Wochen-Übersicht. Tage, an denen Termine anstehen, sind mit einem Notizzettel gekennzeichnet. Was genau ansteht, sieht der Nutzer erst beim Antippen. Die Kalenderdaten lassen sich lokal sichern und wiederherstellen. Die App wurde im März aktualisiert, es gibt jetzt flexiblere Einstellmöglichkeiten für Erinnerungen. 
Optisch ist die App ansprechend, es fehlen aber Darstellungen in Form von Wochen-, Jahres- oder Mehrtages-Übersichten. 

Fazit zum Test der Android-App Moniusoft Kalender

Die App bietet einen sehr schlichten Kalender, dessen Einträge ausschließlich lokal gespeichert werden.

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6 Schritte zur optimalen WLAN-Konfiguration

Ist die Internetverbindung am Router eingerichtet, steht die Konfiguration des Drahtlosnetzwerks an. Wir zeigen Ihnen, wie das bei der Fritzbox geht.

Schritt 1: WLAN einschalten

Beliebige WLAN-Geräte wie Desktop-PCs, Notebooks, Tablets, Smartphones, Fernseher und Musiksysteme greifen über das WLAN auf interne Netzwerk-Ressourcen und das Internet zu. Dafür muss das WLAN in den Fritzbox-Einstellungen eingeschaltet und die Funkverbindung an jedem WLAN-Gerät lediglich einmalig eingerichtet werden. Öffnen Sie beispielsweise an der Fritzbox 7490 die Oberfläche, indem Sie entweder „fritz.box“ oder die IP-Adresse „192.168.178.1“ in die Adresszeile eines Webbrowsers eingeben und sich mit Ihrem Passwort anmelden. Wechseln Sie mit einem Klick auf „Ansicht“ links unten zu den erweiterten Einstellungen. In der linken Navigationsleiste klicken Sie auf „WLAN“. Im Bereich „Funknetz“ können Sie etwa bei den Modellen 7580 , 7490 und 6490 das WLAN für das 2,4- und 5-GHz-Frequenzband getrennt einschalten und einen beliebigen Namen vergeben.

Dieser wird dann beispielsweise in der WLAN-Suche auf dem Tablet angezeigt. Falls Sie das nicht möchten, entfernen Sie das Häkchen vor der Option „Name des WLAN-Funknetzes sichtbar“. Wechseln Sie links zu „Sicherheit“. Standardmäßig ist die WPA-Verschlüsselung eingeschaltet. Das Standardpasswort ist übrigens auch auf der Gehäuseunterseite der Fritzbox zu finden. Sie können es beibehalten oder ändern. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Übernehmen“ und drucken Sie ein Infoblatt mit den entsprechenden Einstellungen aus. Verlassen Sie die Einstellungen.

Siehe auch: 10 Tipps für ein schnelles und stabiles WLAN

Schritt 2: WLAN-Geräte verbinden

WLAN-Geräte verbinden

Am schnellsten melden Sie sich mit einem Smartphone und Tablet an der Fritzbox an. Mithilfe der FRITZ!App WLAN für Android beziehungsweise eines QR-Code-Readers aus dem App-Store erfassen Sie den QR-Code auf dem ausgedruckten Infoblatt und übernehmen die Einstellungen für das Funknetz. WLAN-Geräte mit Unterstützung für das WPS-Verfahren (Wi-Fi Protected Setup) lassen sich schnell und bequem per Knopfdruck mit dem Fritzbox-WLAN verbinden – die Verschlüsselungseinstellungen werden dabei von der Fritzbox auf das WLAN-Gerät übertragen und von diesem dauerhaft gespeichert. WPS ist standardmäßig aktiviert – überprüfen Sie das in der Benutzeroberfläche der Fritzbox unter „WLAN -> Sicherheit -> WPS-Schnellverbindung“. Aktivieren Sie gegebenenfalls die Option „WPS aktiv“. Klicken Sie nun auf den Button „WPS starten“ oder drücken Sie die „WLAN/WPS“- Taste auf der Fritzbox, bis die WLAN-LED blinkt.

Unter Windows 10 klicken Sie im Windows-Startmenü auf „Einstellungen -> Netzwerk und Internet“ und dann auf „WLAN“. Klicken Sie in der Liste der verfügbaren Verbindungen auf den Namen des Funknetzes (SSID) Ihrer Fritzbox und dann auf „Verbinden“. Sollte WPS nicht unterstützt werden, wird das Eingabefeld „Netzwerksicherheitsschlüssel eingeben“ angezeigt. Geben Sie ihn ein – die WLAN-Verbindung wird hergestellt. Auf anderen Geräten wählen Sie den WPA-Modus „WPA2 (CCMP)“, geben den WLAN-Netzwerkschlüssel ein und stellen die Verbindung her.

Schritt 3: Schnellsten WLAN-Kanal wählen

Schnellsten WLAN-Kanal wählen

Verminderte Datenübertragungsraten sind vor allem in dicht besiedelten Großstadt-Bezirken zu beobachten, wo sich Dutzende Funknetze die Kanäle teilen müssen. Die Fritzbox etwa ermittelt zwar in der Voreinstellung automatisch den am wenigsten genutzten Kanal und stellt sich darauf ein. Doch das geschieht einmalig beim Aktivieren der WLAN-Funktion, danach nicht mehr. Auch wenn in der Nachbarschaft weitere Funknetze hinzukommen und den gleichen Kanal belegen, bleibt das Gerät bei der einmal getroffenen Wahl. Seit der Firmware-Version 6.20 ist die automatische Kanalwahl vereinfacht. Sie finden sie ganz unten bei den Funkkanal-Einstellungen. Nachdem Sie dort auf „Autokanal aktualisieren“ geklickt haben, überprüft die Fritzbox die aktuelle Konfiguration und wechselt gegebenenfalls auf einen anderen Kanal. Eine kontinuierliche, automatische Kanalwahl ist nach wie vor nicht vorgesehen, und das aus gutem Grund: Die Automatik würde zu unvorhersehbaren Verbindungsabbrüchen führen.

Schritt 4: Mit oder ohne MAC-Filter?

Mit oder ohne MAC-Filter?

Die Fritzbox bietet die Möglichkeit, den Zugang zum Netzwerk auf Geräte mit bestimmten MAC-Adressen zu beschränken. Jedes Netzwerkgerät wie Switch, Router oder WLAN-Adapter ist mit einer solchen eindeutigen Adresse ausgestattet. Mit Software-Tools ist es möglich, etwa dem WLAN-Router eine gefälschte Adresse unterzujubeln („MAC-Spoofing“). So gesehen sind MAC-Filter nicht dazu geeignet, Eindringlinge sicher vom eigenen WLAN fernzuhalten. Allerdings erfordern sowohl das Abhören des WLAN-Verkehrs als auch das Spoofing tief greifende Kenntnisse in Netzwerktechnik. Das Setzen eines MAC-Filters bietet also zumindest einen Schutz vor Benutzern ohne technisches Spezialwissen, die in der Nachbarschaft einen nicht gesicherten WLAN-Zugang suchen. Die Funktion schalten Sie über „WLAN -> Sicherheit -> WLAN-Zugang auf die bekannten WLAN-Geräte beschränken“ ein. Klicken Sie dann auf „WLAN-Gerät hinzufügen“ und geben Sie die MAC-Adresse des Smartphones, Tablets oder Smart-TVs ein.

Tipp: Die besten WLAN-Gratis-Tools

Schritt 5: WLAN-Abdeckung messen

WLAN-Abdeckung messen

Viele Nutzer, die ein WLAN eingerichtet haben, kennen das: Auf einmal kann ein Gerät keine Verbindung zum WLAN aufnehmen, ein anderes Mal ist das Signal zu schwach, um auf der Terrasse zu surfen oder um auf die NAS zuzugreifen. In diesen Fällen ist es von Vorteil, wenn Sie die wichtigsten Parameter Ihres Netzwerks unter die Lupe nehmen können. Besitzen Sie ein Android-Smartphone, kann Ihnen FRITZ!App WLAN weiterhelfen. Die Analysefunktionen der AVM-App sind in drei Bereiche eingeteilt: „Mein WLAN“, „Verbinden“ und „Umgebung“. Mithilfe der Funktion „WLAN messen“, die Sie über das „Menü“-Symbol und „Netzwerkanalyse“ erreichen, können Sie die Signalstärke an verschiedenen Standorten messen und auf diese Weise herausfinden, an welchen Stellen Ihrer Wohnung das Signal perfekt (grüner Bereich), schwach (gelber Bereich) oder fast überhaupt nicht messbar ist (grauer Bereich). Diese Infos ermöglichen es Ihnen, die optimale Position des Routers zu ermitteln.

Schritt 6: Fritzbox für IP-TV optimieren

Fritzbox für IP-TV optimieren

Die Anbieter von IP-TV wie Telekom mit dem Produkt Entertain oder Vodafone mit Vodafone TV verweisen zwar gern darauf, dass ihr Internetfernsehen am besten mit einem hauseigenen Router funktioniert. Aber natürlich ist es auch mit der AVM Fritzbox kein Problem, sich Fernsehen per DSL-Anschluss ins Haus zu holen. Dafür muss die Set- Top-Box des TV-Anbieters, also der Telekom Media Receiver oder das Vodafone TV Center, mit dem Router verbunden sein. Idealerweise schließen Sie die TV-Hardware über ein Netzwerkkabel am Router an. Damit nutzen Sie nicht nur die Netzwerktechnik mit dem höchsten Tempo; das LAN-Kabel ist gegen Störungen auch deutlich unempfindlicher als Powerline oder WLAN. Soll die Set-Top-Box trotzdem bequem per WLAN Kontakt zum Router aufnehmen, können Sie den Empfang im Routermenü der Fritzbox optimieren. In der Expertenansicht gehen Sie dann auf „WLAN -> Funkkanal“ und klicken Sie auf „Weitere Einstellungen“. Danach markieren Sie „WLAN-Übertragung für Live-TV optimieren“ und bestätigen die Auswahl mit „Übernehmen“.

 

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Telefonie: All-IP-Umstellung für Unternehmen

Die Wahrscheinlichkeit, dass man als IT-Verantwortlicher eines Unternehmens bislang nicht mit dem Thema Internet-Telefonie konfrontiert wurde, ist eher gering. Schon vor zwei Jahren hat die Deutsche Telekom ihre Pläne für die Abschaffung von ISDN und die Umstellung ihres gesamten Telefonnetzes auf IP (Internet Protocol) angekündigt – zusammen mit dem ehrgeizigen Plan, bis Ende 2018 auch den letzten Endanwender auf die neue Technik migriert zu haben.

Seitdem sind die Telekom und andere Provider wie O2 oder Vodafone auf sehr viele private und gewerbliche Kunden zugegangen und haben ihnen neue Verträge angeboten, die auch die Umstellung ihrer Anschlussart auf All-IP beinhalten. Sollte Ihr Unternehmen also immer noch ISDN-Anschlüsse oder Anwendungen nutzen, die auf ISDN basieren, wird es höchste Zeit, sich mit dem Thema All-IP und den nötigen Veränderungen zu beschäftigen.

Was bietet All-IP?

All-IP stellt einen Ansatz dar, bei dem jegliche Kommunikation des Unternehmens auf Basis des IP-Protokolls erfolgt, intern wie extern. All-IP-Anschlüsse machen Telefonie zum Bestandteil der Datenleitung. An die Stelle von ISDN tritt die Sprachübertragung per IP-Technologie. Inzwischen ist diese Technik von Provider-Seite so ausgereift, dass die Servicequalität auch professionelle Ansprüche erfüllt. Das war in der Frühphase der IP-Telefonie in den Nuller Jahren noch nicht selbstverständlich, weswegen sich IT-Manager gerne zurückhaltend gegenüber VoIP zeigten. Doch das ist schon lange kein Thema mehr.

Auch was Telefonie-Features betrifft, sind All-IP-Anschlüsse der ISDN-Technik nicht nur ebenbürtig, sondern haben ihr inzwischen einiges voraus. Makeln, Anklopfen, Dreierkonferenzen, Rufumleitung und ähnliches sind auch hier ab der Anschlussbuchse möglich. Sind die Voraussetzungen beispielsweise nach genügend Bandbreite für den Internetanschluss und Quality of Service (QoS) für Daten und Sprache erfüllt, steht einem Wechsel zu All-IP nichts im Wege. Auch dank des vordefinierten Sprachstandards HD Voice erreicht die IP-Telefonie eine verbesserte Tonqualität und lässt die Stimme natürlich klingen.

Mit ihrer technischen Integration im Internet-Signal wird Telefonie nun endgültig Bestandteil eines erweiterten Kommunikationskonzeptes. Dieses ordnet sie in den Bereich der „Echtzeitkommunikation“ ein, zu der auch Video-Chat und Videokonferenzen gehören. Für gewerbliche Nutzer wird damit die technische Verwaltung der Telefonie einfacher, denn sie können sie fortan wie jeden anderen IP-basierten Service behandeln.

Was sollte bei einer Umstellung auf All-IP beachtet werden?

Der Umstieg auf All-IP ist langfristig für Unternehmen alternativlos, doch das Angebot der Provider gibt Anwenderfirmen genügend Spielraum, das Tempo der Umstellung selbst zu bestimmen.

Einige Anbieter bieten die Möglichkeit, Ihre ISDN-Telefonanlagen weiterhin auch am IP-Anschluss zu betreiben. Hierfür werden entsprechende Schnittstellen am All-IP-Router bereitgestellt. Somit können Sie sich Zeit nehmen und die langfristige Umstellung auf IP-Telefonanlagen und -Infrastruktur gründlich planen.

Sollte Ihre Telefonanlage nicht älter als fünf Jahre sein, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass sie auch mit IP-Anschlüssen umgehen kann. In diesem Fall bedeutet die Umstellung auf ISDN nicht viel mehr als eine eingangsseitige Neukonfiguration. Positiv ist dabei auch, dass Sie sich mit der Erneuerung Ihrer Nebenstellenendgeräte etwas mehr Zeit lassen können – sie werden weiterhin wie gewohnt funktionieren. Auch der weitere Betrieb von Faxgeräten dürfte kein Problem sein, sofern sie in der TK-Anlage integriert waren und keine eigenen Analogleitungen nutzten.

Falls ISDN-Anwendungen betrieben werden

ISDN-Anwendungen sind in den letzten Jahren bereits kontinuierlich durch IP-basierte Anwendungen ersetzt worden. Dennoch nutzen sie viele Unternehmen immer noch beispielsweise weil sie Maschinen betreiben, die über ISDN vom Hersteller ferngewartet werden. Diese Anwendungen und andere Sonderlösungen (z.B. Aufzugsnotrufe) müssen berücksichtigt und in Absprache mit den Partnern ersetzt werden. Ein Gespräch mit dem Hersteller der ferngewarteten Geräte würde Klarheit bringen, denn oft ist es so, dass die IP-Alternativen für die ISDN-Anwendungen längst existieren.

Falls ISDN-basierte Notrufnummern genutzt werden

Auch alle größeren Notdienste wie Feuerwehr und Polizei stellen derzeit ihre Notrufsysteme auf All-IP um. Diese Umstellung ist allerdings etwas aufwändiger, weil eine neue Art von Redundanz eingebaut werden muss. Der Vorteil von ISDN-basierten Notrufsystemen war mitunter, dass ISDN-Leitungen eine eigene Stromversorgung hatten und somit auch bei Stromausfall funktionierten.

Die Funktion von All-IP-Leitungen hängt dagegen vom allgemeinen Stromnetz ab. Deswegen sollte vor einer All-IP-Umstellung geprüft werden, ob beispielsweise die Notruffunktion der Aufzüge oder die Brandmelder und die Alarmanlage noch an das ISDN-Netz angebunden sind. Die neuen Lösungen sehen meist vor, dass Notrufe über das Mobilfunknetz abgesetzt werden, während die Stromversorgung der Notrufmelder doppelt gesichert ist.

Zukunftsfähiges Festnetz

Auch wenn Sie über All-IP-Anschlüsse bestehende ISDN-Telefonanlagen weiter nutzen können, empfiehlt es sich, eine Grundsatzentscheidung hinsichtlich der zukünftigen TK-Anlage zu treffen, um die Vorzüge der IP-Technik nutzen zu können: Soll es wieder eine bei Ihnen fest montierte TK-Anlage werden, inklusive eines mehrjährigen Wartungsvertrags, oder sollten Sie eine virtuelle Telefonanlage aus der Cloud mieten? Solche Cloud-basierte TK-Anlagen werden inzwischen nicht nur von Spezialisten wie Nfon oder QSC angeboten, sondern auch von den meisten großen Providern wie der Telekom oder Telefonica O2.

Telefonanlagen aus der Cloud

Cloud-Telefonanlagen bieten gegenüber herkömmlichen Anlagen einige Vorteile, die nicht ganz von der Hand zu weisen sind, beispielsweise hinsichtlich der Abschreibung: Da sie eine Dienstleistung sind, werden sie als Betriebsausgabe abgerechnet. Eine Vorab-Investition in die Hardware und deren Abschreibung über mehrere Jahre ist somit hinfällig. Geschäftskunden müssen somit nur noch in die IP-fähigen Endgeräte investieren. Um diese Investition kommen sie allerdings langfristig ohnehin nicht herum. Auch der Wartungsvertrag entfällt meistens, denn Aktualisierung und Support der Anlage sind größtenteils bereits im Mietpreis inbegriffen.

Weitere Faktoren sind die Flexibilität bzw. Skalierbarkeit. Abgerechnet wird in der Regel pro genutztem Anschluss plus Sonderfunktionen wie virtuelle Konferenzräume und so weiter… Die Zahl der Anschlüsse kann meist flexibel und kurzfristig erweitert oder reduziert werden, gezahlt werden nur die tatsächlich genutzten Anschlüsse. Besonders für Unternehmen, die sich auf ihre Kernkompetenzen fokussieren und weder Geld noch Personal in den Betrieb ihrer Kommunikationstechnik investieren wollen, bietet eine virtuelle Telefonanlage eine äußerst attraktive Lösung mit transparentem Pay-per-Use-Tarifmodell. Der Weiterbetrieb einer eigenen IP-fähigen Telefonanlage eignet sich für alle Unternehmen, die besondere Anforderungen an die Kommunikation stellen und (die) ihr funktionierendes System nicht verändern wollen.

 

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Im Dauertest: 20 Antiviren-Tools auf dem Prüfstand

Seit fünf Jahren untersucht das Prüflabor AV-Test 20 Antivirenrogramme in einem knallharten Dauertest. Die meisten schneiden gut ab. Angesichts von 400.000 Viren pro Tag ist das allerdings auch bitter nötig.

Seit dem Jahr 2011 testet das weltweit angesehene Prüflabor AV-Test aus Magdeburg regelmäßig den Virenschutz von rund 20 Internet-Sicherheitsprogrammen für Privatanwender. Die Programme müssen vor allem zeigen, wie gut sie einen Rechner vor aktuell im Internet verbreiteten Schädlingen schützen können. Die getesteten Schädlinge sind oft erst wenige Stunden alt. PC-WELT fasst hier die Testergebenisse zusammen und präsentiert sie übersichtlich als Dauertest.

Das Prüflabor AV-Test nutzt für seine Tests aktuell im Internet verbreitete PC-Viren. Dort tauchen jeden Tag rund 400 000 neue Schädlinge auf. Teilweise ähneln sich viele dieser Viren stark, denn sie werden alle aus ein und demselben Virenbaukasten-Programm erzeugt. Teilweise unterscheidet sich ihr Code auch deutlich voneinander. Denn entweder stammen die Schädlinge aus einem komplett anderen Virenbaukasten oder sie sind hochkomplexe Einzelanfertigungen. Die Antivirenprogramme im Test müssen alle diese Schädlinge gleichermaßen blockieren. Doch gelingt ihnen das nicht bei allen Virenvarianten gleich gut. Würde das Prüflabor nur an einem einzigen Tag den Virenschutz eines Programms testen, dann würde der Zufall entscheiden, wie gut das Tool abschneidet. Ein Test über Monate und Jahre hinweg liefert dagegen ein genaues Bild der Leistungsfähigkeit einer Sicherheitssoftware.

So testen und gewichten AV-Test und PC-WELT

Das Prüflabor AV-Test untersuchte rund 20 Programme in den Jahren 2011 bis 2016. In den ersten Jahren testeten die Spezialisten von AV-Test auch noch unter Windows XP, zuletzt aber mussten die Schutzprogramme nur noch abwechselnd zeigen, was sie unter Windows 7, 8 und 10 leisten können.

Jeder einzelne Dauertest lief über zwei Monate. Zum Testparcours des unabhängigen Testlabors AVTest in Magdeburg zählen die drei Kategorien „Virenschutz“, „Geschwindigkeit“ sowie „Fehlalarme“. Bei den Tests von 2011 und 2012 war die Geschwindigkeit noch keine eigene Kategorie, dafür wurde damals die Reparaturleistung als eigene Rubrik gezählt. Diese wird seit Anfang 2013 nur noch separat geprüft. Da wir die drei Kategorien gleich gewichten, also mit je 33,3 Prozent, haben wir die Werte der alten Rubrik Reparaturleistung in die Rubrik Geschwindigkeit überführt.

In der Tabelle auf der folgenden Seite finden Sie die früheren Testergebnisse zusammengefasst in den Zeilen „Januar 2011 bis Juni 2015“. Diese Note gewichten wir für die Zwischennoten wie einen einzelnen Test. Anderenfalls würde diese Note das Gesamtergebnis extrem stark beeinflussen.
Benotung von AV-Test und PC-WELT: Das Prüfinstitut AV-Test vergibt für jeden Test maximal sechs Punkte. Halbe Punkte sind möglich. PCWELT ermittelt zu diesem Punktesystem die Schulnote, da das Testcenter der PC-WELT seit Jahren mit dieser Bewertung arbeitet. Die Gesamtnote ergibt sich aus den drei Testkategorien, die wir zu gleichen Teilen gewichtet haben.

Viele gute und sehr gute Programme im Dauertest

Die ersten sieben Programme in unserer Testtabelle erringen die begehrte Gesamtnote sehr gut. Wer eines dieser Programme nutzt, ist somit bestens gegen alle aktuellen PC-Schädlinge geschützt. Aber auch die Programme von Platz 8 bis Platz 18 bekommen ein „Gut“ als Endnote und sind ohne große Einschränkungen empfehlenswert.

Besonders freuen können sich die Nutzer des Antivirenprogramms von Microsoft, dem Windows Defender. Mit der Note 2,35 schnitt das Microsoft-Tool insgesamt gut ab (Platz 18). Deutlich verbessert hat sich das Tool in der Kategorie Virenschutz. Beträgt diese Zwischennote für die Jahre 2011 bis Juni 2015 noch eine niederschmetternde 5,98, hat sich der Schutz in den letzten Tests deutlich verbessert (mit Noten zwischen 2,5 bis 4,0). Damit liegt Microsoft mit seinem Windows Defender (für Windows 8 und 10) sowie seinem Security Essentials für Windows 7 und Vista immer noch deutlich hinter den sehr guten Programmen im Test, aber zumindest schützt es nun nennenswert besser als noch vor einem Jahr.

Sicherheitsboxen im Test: Schutz oder Augenwischerei?

Das können die neuen Versionen der Schutzprogramme 2017

Im Test hatten wir überwiegend noch die Programmversionen aus 2016. Gegen Ende des Tests präsentierten die meisten Hersteller aber bereits ihre Versionen für 2017. Wer bei seinem Antivirenprogramm noch eine gültige Lizenz hat, bekommt die neue Version kostenlos. Viele Tool aktualisieren sich automatisch auf die 2017er Version, bei den anderen müssen Sie dieses Update manuell bestätigen.

Neuheiten: Einige Antivirenhersteller reagieren auf die nach wie vor große Bedrohung durch Erpresserviren und weisen in ihren 2017er Versionen einen entsprechenden Zusatzschutz aus, etwa eine Antiransomware (ransom = Lösegeld). Technisch steckt allerdings meist nichts Neues hinter dieser Funktion. Erpresserviren erkennt ein Virenschutz entweder mithilfe von Signaturen, weil es den Schädling bereits analysieren konnte, oder an seinem Verhalten. Beides können aber bereits die Antivirenversionen von 2016 oder auch 2015, zumindest die guten Tools.

Ein weiterer Trend liegt auf Schutzfunktionen fürs Heimnetz. Dabei sollen Geräte wie die Webcam genauso geschützt werden wie der Router. Solche Extra-Tools können ganz nützlich sein, sind allein aber kein Kaufgrund für ein Programm. Bei einem Virenschutz ist immer noch am wichtigsten, wie gut er Viren erkennt und wie wenig er dabei den PC belastet.

Siehe auch: Der beste Antivirenschutz für Android im Test

Ein gutes Schutzprogramm muss heute nicht nur Virenangriffe abwehren, sondern auch den Zugriff auf persönlichen Daten, Datenspuren und Dateien des Anwenders verhindern. Damit einer Sicherheitssuite das gelingt, benötigt sie selber Zugriff auf die Daten des Nutzers. Die Experten von AV-Test haben sich die Datenschutzerklärungen von 24 Sicherheitsprogrammen angesehen, um herauszufinden, wie vertrauenswürdig sich die Antivirenhersteller bei dieser juristischen Grundlage zeigen. Das Ergebnis: Einige Hersteller dehnen den Zugriff auf die Nutzerdaten sehr weit aus. Ein Programm fordert in seinen Nutzungsbedingungen sogar den Zugriff auf die biometrischen Daten des Nutzers, also etwa auf seinen Fingerabdruck. Einige Hersteller verlangen Informationen über Geschlecht, Berufsbezeichnung sowie sexuelle Orientierung des Nutzers. 15 Antivirenanbieter setzen den Zugriff auf den Browser-Verlauf der Nutzer voraus. Sechs wollen auf die Suchanfragen zugreifen. Und damit endet die Sammelwut der Hersteller noch nicht einmal. Einige dieser Punkte lassen sich technisch begründen, aber bei Weitem nicht alle. Die komplette Analyse von AV-Test finden Sie auf der Site des Prüflabors .

Testsieger: Kaspersky Internet Security

Kaspersky Internet Security zeigt in den letzten Einzeltests eine durchgehend sehr gute Leistung und landet damit verdient auf dem ersten Platz. Zusammen mit den sehr guten Noten aus den Jahren 2011 bis Juni 2015 erhält Kaspersky die Gesamtnote 1,01. Das Tool schneidet in den Kategorien Virenschutz, Geschwindigkeit und Fehlalarme sehr gut ab. Kaspersky Internet Security hat bereits in den Dauertests von 2015 und 2014 den ersten Platz errungen.

Alternativen: Nicht nur der Testsieger zeigt eine sehr gute Leistung beim Virenschutz. Die Programme auf den nachfolgenden Plätzen können ebenfalls den Windows-PC schützen. Auch die drei kostenlosen Tools im Test von Qihoo , Avast und Panda schneiden gut ab.

Die Testergebnisse im Überblick

Antivirentest: Platz 1 bis 10

Antivirentest: Platz 1 bis 10

Antivirentest: Platz 11 bis 20

Antivirentest: Platz 11 bis 20

 

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Die besten Gratis-Tools für Ihre Notfall-CD

Wenn der PC nicht mehr startet, ein hartnäckiger Virus sich breit gemacht hat oder Ihre persönlichen Daten nicht mehr auffindbar sind, helfen meist Rettungs-CDs. Für den Worst Case finden Sie in unserer Bildergalerie die richtigen Tools, um Ihrem System wieder auf die Sprünge zu helfen.

Wenn der Rechner abschmiert und nicht mehr hochfährt, haben Sie zunächst keinen Zugriff mehr auf Ihre Daten. Für diesen Fall sollten Sie sich eine Rettungs-CD für Ihr System erstellen. Die dort enthaltenen Tools funktionieren unabhängig vom Betriebssystem. Sie retten so Ihre wertvolle Datensammlung mit Bildern, Videos und Office-Dateien und in vielen Fällen lässt sich das System auch wiederherstellen.

Rettungs-CD erstellen

Egal für welche Notfall-Tools Sie sich entscheiden, bleibt die Erstellung einer Notfall-CD immer die gleiche. Zunächst laden Sie sich die ISO- oder Zip-Dateien auf Ihre Festplatte. Anschließend brennen Sie die Daten auf einen Rohling. Wichtig ist, das Sie die Daten mit einem ISO-fähigem Brennprogramm auf die CD schreiben. Eine Daten-CD kann nicht ausgeführt werden. Viele Tools lassen sich auch von einem USB-Stick starten.

Systemausfall nach Virenbefall

Hat Ihr Viren-Scanner versagt, weil etwa ein neuer gefährlicher Virus die Runde macht, hilft Ihnen eine Rettungs-CD mit integrierten Virenscanner. Denn die Daten auf der CD können vom Virus nicht befallen werden. Dafür sollten Sie sich auf einem funktionsfähigen Rechner zunächst die aktuellste Version des Herstellers herunterladen. So erhalten Sie die neuesten Anti-Virus-Definitionen. Zudem kann die CD nicht von Viren beeinflusst werden

Möchten Sie Ihr System mit der externen Sicherheits-Software überprüfen, starten Sie das System mit der Boot-CD. Auf dieser befindet sich auch die Scanner-Software, die Sie von der CD aus starten. Kann das Problem behoben werden und das Betriebssystem startet wieder, lassen Sie zur Sicherheit nochmals die auf Ihrem Rechner installierte Viren-Scanner-Software einen kompletten Systemcheck machen. Achten Sie darauf, dass diese auf den aktuellsten Stand ist.

So macht Ihr USB-Stick Jagd auf Viren

Systemrettung

Nicht immer liegt das Problem an Viren. Hier hilft Ihnen die Boot-CD, die ein Systemstart möglich macht und Sie so Zugriff auf die Festplatten erhalten. Zudem wird der Rechner überprüft und Fehler im System lassen sich reparieren.

Datensicherung

Hilft weder ein externer Virenscanner, noch die Systemrettungs-Tools bleibt oft nur der Weg einer Neuinstallation. Dabei werden aber auch wichtige und persönliche Dateien gelöscht. Damit Sie diese zuvor noch sichern, helfen Ihnen Backup-Tools, mit den Sie auch ohne Systemstart Zugriff auf Ihre Daten erhalten. Dafür speichern Sie zunächst Ihre Dateien, wie Fotos, Videos und Office-Dokumente auf der Festplatte oder Partition, auf der Windows nicht installiert wird. Danach könne Sie in aller Ruhe das System neu aufsetzen.

Idealerweise erstellen Sie regelmäßig Backups Ihrer Daten. So ist im allerschlimmsten Fall, wenn etwa auf der Festplatte ein irreparabler Hardwarefehler auftritt, zumindest der Großteil Ihrer Daten in einem sicheren Hafen.In der folgenden Bildergalerie finden Sie die wichtigsten Tools, damit Sie Ihr System vor dem Totalausfall bewahren oder wenigstens Ihre Daten retten.

Ihr Web-Browser unterstützt das HTML5-Video-Element leider nicht. Aktualisieren Sie ihn bitte, um das Video anzuschauen.

Video: Die unglaublichsten Sicherheitslücken im Internet

 

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So verpassen Sie nie mehr eine TV-Sendung

Fernsehsendung verpasst? Wir zeigen, wie Sie TV-Sendungen von ARD, ZDF und vielen privaten Sendern via Internet aufnehmen.

Klar, es gibt richtig gute Online-Videorekorder, die alle Wunschsendungen aufnehmen. Doch die haben einen entscheidenden Nachteil, sie kosten eine monatliche Gebühr von fünf bis zehn Euro pro Monat.

Online-Mediatheken

Da sind die Online-Mediatheken der privaten und öffentlich-rechtlichen Fernsehsender eine gute Alternative. Mit HIlfe der Mediatheken können Sie sich viele Sendungen von ARD, ZDF, RTL, Pro7 und Co. nachträglich am PC anschauen. Doch aus rechtlichen Gründen können Sie die Sendungen meist nur eine Woche im Internet ansehen, oder sie sind sonst irgendwie zeitlich eingeschränkt. Haben Sie also eine Sendung verpasst, müssen Sie zum Beispiel bis zum nächsten Sonntag die eineinhalb Stunden Zeit finden, um den Krimi als Stream zu sehen. Das gilt übrigens nicht nur für die Mediatheken von ARD und ZDF, sondern auch für Streamingdienste wie Sky Ticket.

Film- und TV-Streaming: Netflix, Maxdome, Amazon Video & Co. im Vergleich

TV-Sendungen herunterladen: Livestream aufnehmen

Dieses Zeitkorsett sprengen Sie, indem Sie die Online-Videos einfach herunterladen. Dann können Sie Berichte, Kinostreifen, Talkshow, Dokumentation oder Ihre Lieblingsserie sehen, wann immer Sie möchten. Die Sendeanstalten selbst bieten natürlich keinen „Download“-Button an, doch mit den richtigen Tools ist das Speichern auf der Festplatte kein Problem. Ein besonders bekanntes Portal in diesem Bereich ist YouTV. Der Cloud-Rekorder bietet zahlreiche Sender, deren Videos jederzeit angesehen werden können. Der Vorteil der Lösung besteht auch darin, dass es Apps für Streaming-Geräte wie Amazons Fire Stick gibt.

Online-Videorecorder ideal als Ergänzung für Heimrecorder

Eine vollwertige Alternative zum Festplattenrekorder sind die Online-Dienste dennoch nicht – zu groß sind die Einschränkungen. Das beginnt bei den rechtlichen Aspekten. Den Fernsehsendern sind die Aufnahmeportale vor allem dann ein Dorn im Auge, wenn sie die Downloads automatisch von den Werbeeinblendungen befreien – insbesondere Privatsendern leben von Werbung. Deshalb fehlen häufig vor allem RTL und weitere Sender der RTL-Gruppe, weil die Sendergruppe mit rechtlichen Schritten droht.

Ohnehin dürfen Sie nur solche Sendungen aufzeichnen, deren Aufnahme Sie selbst angestoßen haben. Ansonsten glichen die Videorekorder in der Cloud einer Mediathek, in der jeder alle Inhalte herunterladen kann. Der Dienst OnlineTvRecorder.com (OTR) bedient sich hier des Tricks, dass Sie quasi einen generellen Auftrag zum Aufzeichnen aller Sender geben – so können Sie sich nachträglich auch alle Sendungen ansehen.

MediathekView kann Inhalte der öffentlich-rechtlichen Sender abspielen oder herunterladen

MediathekView kann Inhalte der öffentlich-rechtlichen Sender abspielen oder herunterladen

Vergrößern MediathekView kann Inhalte der öffentlich-rechtlichen Sender abspielen oder herunterladen

MediathekView: Mediatheken aufrufen wie im Browser

Ein Programm eignet sich besonders zum Herunterladen von Videos aus den Mediatheken der Fernsehsender: MediathekView. Der Entwickler wollte das Tool zwar Ende 2016 einstellen, hilft aber der Community bei der Weiterentwicklung des beliebten Programmes. Zunächst müssen Sie Java nachinstallieren, falls die Laufzeitumgebung noch nicht auf Ihrem Rechner läuft. Außerdem benötigen Sie zum Abspielen und Aufzeichnen den VLC Media Player oder einen anderen Mediaplayer, der mit den Inhalten umgehen kann.

Der kostenlose VLC Media Player spielt alle aus den Online-Mediatheken der Fernsehsender aufgenommenen Sendungen ab.

Der kostenlose VLC Media Player spielt alle aus den Online-Mediatheken der Fernsehsender aufgenommenen Sendungen ab.

Vergrößern Der kostenlose VLC Media Player spielt alle aus den Online-Mediatheken der Fernsehsender aufgenommenen Sendungen ab.

MediathekView selbst entpacken Sie nach dem Download des Zip-Archivs und rufen das Programm ohne Installation mit einem Doppelklick auf die Datei „MediathekView_Start.exe“ im Archiv auf. Auf der Programmoberfläche klicken Sie links oben auf die Schaltfläche „neue Filmliste laden“ und wählen nach dem Einlesen der Senderliste die Sendung aus, die Sie aufnehmen möchten. Über den Sender- und Themenfilter oder das Freitextfeld finden Sie schnell den gesuchten Inhalt. Markieren Sie eine Sendung, klicken zum Abspeichern rechts oder oben auf die Schaltfläche „Film abspielen“. Wollen Sie den Film herunterladen, und später anschauen, wählen Sie „Film speichern“, legen den Speicherort fest und bestätigen mit „OK“ – fertig.

Die Mediatheken wichtiger TV-Sender im Internet

Livestream aufnehmen mit dem kostenlosen „Schöner Fernsehen“

Mit dem kostenlosen Windows-Tool Schöner Fernsehen streamen Sie eine Vielzahl deutscher TV-Sender auf Ihren Monitor, darunter nicht nur öffentlich-rechtliche wie ARD oder ZDF, sondern auch private Sender wie RTL, Pro7 und RTL2. Nur wer die Streams in HD genießen will, muss mindestens zwei Euro für sieben Tage zahlen. Wer ohne weitere Werbung fernsehen mag, zahlt noch mal 50 Cent mehr.

Sportübertragungen im Internet ansehen

Sportfans haben im normalen TV oft das Nachsehen: Manche Sportveranstaltungen, etwa die Spiele der Fußball-Bundesliga, sind nicht im frei empfangbaren Fernsehen live zu sehen, andere Ligen oder Nischen-Sportarten so gut wie gar nicht. Auf der Seite Laola1 TV finden Sie sehr viele Streams zu Sportsendungen. Der Sender aus Österreich zeigt neben Fußballspielen auch Eishockey, Tennis und viele andere Sport-Events. Aber nicht nur Laola1TV aus Österreich bietet gute Sportübertragungen, auch Puls4TV, ebenfalls aus Österreich, zeigt seine Sport-Events oft live an. Dazu gehören zum Beispiel auch viele internationale Fußballspiele. Wer sich für Übertragungen der NBA interessiert, sollte sich das Internetangebot von Spox.com ansehen. Hier werden oft Streams der Basketballspiele aus der amerikanischen Liga und mehr übertragen.

Der DFB überträgt die Spiele der Frauen-Bundesliga ebenfalls oft live auf seiner Seite . Wer sich für Sportarten wie Volleyball, Eiskunstlaufen oder Basketball interessiert, aber auch für Handball oder Tischtennis, sollte sich die Seite von SportDeutschland.TV ansehen. Der deutsche Tischtennisverband überträgt die Spiele ebenfalls auf seiner Seite.

Vergrößern Im linken Fenster finden Sie in Audials One alle Filme aufgelistet, die gerade in einem Internet-Browser laufen. Ein Klick auf „speichern“, und schon landet das Internetvideo auf der Festplatte.

TV Sendungen aufnehmen

Wer keine Zeit hat, eine Sportsendung live zu verfolgen, kann sie in vielen Fällen auch aufzeichnen. Bei den meisten Übertragungen für den Internet-Browser funktioniert das Programm Audials One. Sendungen, die für das kostenlose Programm Sopcast ausgestrahlt werden, lassen sich mit diesem Tool direkt aufzeichnen. Das geht mit einem Klick auf den Aufnahmeknopf rechts über dem Videobild. Allerdings funktioniert in Sopcast die zeitgesteuerte Programmierung einer Aufzeichnung nicht. Ihnen bleibt also nichts anderes übrig, als zu Beginn der Sendung immer auf dem Posten zu sein.

Wer eine Aufnahme programmieren will, muss investieren, etwa in die englischsprachige Shareware P2P TV Recorder. Die Software kommt mit Sendungen klar, die unter anderem für Sopcast ausgestrahlt werden. Nach der Installation von P2P TV Recorder benötigen Sie wie üblich den Internetverweis zum TV-Sender. Das Programm lässt sich 30 Tage ohne Einschränkung nutzen, danach werden 30 Dollar fällig.

Eine gute Alternative zum Anschauen von Spotsendungen ist die Internetseite Live TV. Sie ist sehr übersichtlich gestaltet und bietet viele Links zu Internetsendern, die Sendungen im Internet-Browser übertragen. Es sind also keine Zusatzprogramme nötig. Damit eignet sich diese Internetseite gut, wenn Sie auch ohne Vorbereitungen am Computer eine Sportsendung ansehen wollen. Der Preis für den Komfort sind aber meist sehr viele Werbeeinblendungen.

Im Internet finden Sie aber noch zahlreiche weitere Live-Streams für Sportsendungen. ARD und ZDF zeigen während Sport-Events in den meisten Fällen Live Streams an. Diese lassen sich auf den Internetseiten von ARD und ZDF schnell finden. Boxkämpfe, die von RTL übertragen werden, zeigt RTL oft auch als Live-Stream auf seiner Internetseite. Auch die Sportsendungen von Sat1 und Kabel eins werden auf den Webseiten der Sender oft gestreamt. Dabei kann es sich um Fußballspiele, aber auch um Basketball, Tennis, Boxen und Football handeln. Hier ist zum Beispiel oft auch der Super Bowl zu sehen.

 

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