Tolino: E-Reader ohne Account benutzen

Tolino nötigt Nutzer, einen Händler-Account zur Nutzung zu eröffnen. So umgehen Sie das.

Kauft man sich einen E-Reader von Tolino, wird der Nutzer beim Einrichten des neuen Geräts dazu aufgefordert, einen Account bei einem Händler zu erstellen. Kauft man dann ein E-Book bei ebenjenem Händler, steht der Titel dort im virtuellen Regal, sobald man sich einloggt. In der Schweiz am häufigsten ist der Verbund aus Thalia, Weltbild und Orell Füssli (wobei Erstere Letzteren mittlerweile gehören). Allerdings ist es noch immer möglich, einen E-Reader auch ohne Account zu betreiben, die Option ist in der neusten Firmware nur ziemlich versteckt. 

  1. Beim Einrichten werden Sie aufgefordert, sich mit einem WLAN zu verbinden. Wählen Sie den Punkt Kein WLAN? E-Reader später einrichten aus.
  2. Den jetzt erscheinenden Dialog überspringen Sie komplett. 
  3. Drücken Sie nun den Home-Button.
  4. Wechseln Sie nun auf die Bibliotheksansicht.
  5. Nun lässt sich das WLAN auch ohne Konto einrichten.
  6. Jetzt können Sie normal surfen oder im Shop nach E-Books suchen – nur für den Kauf brauchen Sie noch immer einen Account.
  7. E-Book-Dateien, welche Sie auf dem Computer haben, lassen sich jedoch einfach per USB auf den E-Reader transferieren. 

 

Geliefert von PCTipp

Windows: Positionen von Desktop-Icons speichern

Auf manchen Windows PCs werden die Desktop-Symbole immer mal wieder scheinbar zufällig neu angeordnet. Mit folgenden Tricks bleiben die Icons am gewünschten Platz.

Die Tatsache, dass Desktop-Icons nicht immer an der Stelle angeordnet werden kann im Prinzip drei Ursachen haben: Entweder sortiert Windows die Desktop-Symbole automatisch oder eine installierte Software beziehungsweise ein Treiber enthält eine Funktion, die die Symbole beim Systemstart anordnet. Oder die Bildschirmauflösung wird etwa durch ein Spiel oder den Grafikkarten-Treiber häufig verändert – dann passt sich die Icon-Sortierung entsprechend an.

Mit dem kostenlosen Programm Desktop OK sichern Sie die Positionen Ihrer Desktop-Symbole und stellen sie bei Bedarf ganz einfach wieder her.

Mit dem kostenlosen Programm Desktop OK sichern Sie die Positionen Ihrer Desktop-Symbole und stellen sie bei Bedarf ganz einfach wieder her.

Vergrößern Mit dem kostenlosen Programm Desktop OK sichern Sie die Positionen Ihrer Desktop-Symbole und stellen sie bei Bedarf ganz einfach wieder her.

So bleiben die Icons an ihrem Platz
Um die erste Ursache zu beseitigen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle des Desktops und wählen „Ansicht ➞ Symbole automatisch anordnen“ (Windows Vista, 7, 8 und 10) beziehungsweise „Symbole anordnen nach ➞ Automatisch anordnen“ ab, falls ein Haken davor ist. Die beiden anderen Ursachen können Sie beseitigen, indem Sie die entsprechende Einstellung in der Software finden und das Tool oder Spiel nicht mehr nutzen. Oder Sie verzichten auf nichts und setzen zusätzlich das Programm Desktop OK ein. Damit können Sie die aktuelle Position Ihrer Desktop-Symbole speichern und bei Bedarf wiederherstellen. Oder Sie stellen es so ein, dass die Symbole immer beim Herunterfahren gespeichert und beim Systemstart wiederhergestellt werden. Das ist aber nur dann sinnvoll, wenn das Icon-Chaos bei Ihnen immer nach dem Windows-Start vorkommt.

Desktop aufpeppen mit kostenlosen Tools

Entpacken Sie dazu zunächst die Programmdatei in einen beliebigen Ordner und führen Sie sie per Doppelklick aus. Das Programm ist portabel, erfordert also keine Installation. Klicken Sie im Hauptfenster des Programms auf „Speichern“, um die aktuellen Icon-Positionen zu sichern. Um sie später wiederherzustellen, markieren Sie den Eintrag in der Liste und klicken auf „Wiederherstellen“. Um die Positionen beim Herunterfahren zu sichern und beim Systemstart wiederherzustellen, klicken Sie auf „Optionen“ und setzen die Haken vor „Speichern beim Herunterfahren“ und „Wiederherstellen beim Systemstart“. Übrigens: Ein Klick auf das X schließt das Programm nicht, sondern lässt es in den Infobereich verschwinden. Es läuft dann im Hintergrund weiter.

 

Geliefert von PC-Welt.de

Netgear-Lücke: Wie spiele ich die Updates ein?

Netgear hat für einige von der Lücke betroffenen Router Patches veröffentlicht. Wie werden diese installiert? PCtipp erklärt.

Kürzlich hat PCtipp über eine Sicherheitslücke berichtet, die Router des Herstellers Netgear betreffen. Für einige der betroffenen Modelle gibt es bereits Patches, die genannte Lücke schliessen. Wenn Sie von der Lücke betroffen sind und diesen Patch nun einspielen wollen, gehen Sie wie folgt vor:

  So installieren Sie das Update So installieren Sie das Update Zoom© PCtipp (Screenshot)

  1. Überprüfen Sie zunächst sicherheitshalber, ob Ihr Router vom Problem betroffen ist. Dies können Sie hier in Erfahrung bringen.
  2. Ist dies der Fall, laden Sie auf dieser Seite den für Ihren Router passenden Patch herunter (vergleichen Sie die Typenbezeichnung). Momentan gibt es fertige Patches nur für die Router R6250, R6400, R7000 und R8000.
  3. Loggen Sie sich ins Interface Ihres Routers ein, indem Sie zu www.routerlogin.net surfen und sich dort einloggen (Login-Daten wurden vom Hersteller mitgeliefert).
  4. Wechseln Sie zu den Erweiterten Settings.
  5. Suchen Sie einen Punkt namens Router Upgrade (Netgear Smart Wizard) oder Router Update (Netgear Genie).
  6. Klicken Sie auf den Button Datei auswählen und wählen Sie die Datei, die Sie unter Punkt 2 heruntergeladen haben.
  7. Klicken Sie nun auf Upload und folgen Sie den Anweisungen.

 

Geliefert von PCTipp

Netzwerkfreigabe für Ihr Admin-Konto einrichten

Wenn Ihnen Windows ein freigegebenes Netzwerk-Laufwerk nicht anzeigt, kann das am Benutzerkonto liegen. Wir zeigen, wie es wieder auftaucht.

Die Freigabe von Ordnern oder kompletten Laufwerken ist die nützlichste Netzwerkfunktion von Windows. Am einfachsten geht das, indem Sie den Ordner im Windows-Explorer mit der rechten Maustaste anklicken, auf „Eigenschaften -> Freigabe“ gehen und den Button „Erweiterte Freigabe“ drücken. Im folgenden Fenster markieren Sie die Option „Diesen Ordner freigeben“ und bestätigen mit „OK“.

Wollen Sie von einem anderen PC die Freigabe erreichen, öffnen Sie dort in der Leiste auf der linken Seite des Windows-Explorers den Ordner „Netzwerk“, klicken den Rechner, auf dem die Freigaben liegen, mit der linken Maustaste an und bekommen sie dann angezeigt. Mit einem Doppelklick öffnen Sie den Zugang zu den Dateien. Falls Sie auf die Freigabe öfter zugreifen wollen, können Sie sie auch über einen Laufwerksbuchstaben in die Übersicht des Explorers einbinden. Sie ist dann genauso einfach erreichbar wie ein lokales Laufwerk. Klicken Sie die Freigabe dazu mit der rechten Maustaste an und gehen Sie auf „Netzlaufwerk verbinden“. Normalerweise können Sie die Einstellungen im folgenden Fenster übernehmen. Falls gewünscht, lassen sich dort aber auch der Laufwerksbuchstabe verändern und die Anmeldung anders regeln. Nach der Bestätigung mit „Fertig stellen“ steht die Freigabe als eigenes Laufwerk dauerhaft zur Verfügung.

Die 10 besten Tools zur Netzwerkanalyse

Beim Zugriff auf die Freigaben kann es aber ein Problem geben: Wenn Sie eine Anwendung mit Administrator-Rechten starten (im Startmenü mit der rechten Maustaste anklicken, „Als Administrator ausführen“), zeigt sie Ihnen das neue Laufwerk nicht an, obwohl es im Explorer nach wie vor vorhanden ist.

Windows 10: So richten Sie Ihr Netzwerk ein

Das liegt daran, dass Windows eine Verbindung zu einer Freigabe immer nur für das aktuell aktive Benutzerkonto herstellt. Sobald Sie ein Programm mit Administrator-Rechten ausführen, meldet die Benutzerkontensteuerung von Windows Sie ein zweites Mal an, eben als Administrator. Da es sich dabei jedoch um ein anderes Benutzerkonto handelt, hat diese Anwendung keinen Zugriff auf fest verbundenen Freigaben, die Sie als normaler Benutzer eingerichtet haben.

Es gibt jedoch einen Ausweg: Öffnen Sie durch die Eingabe von „regedit“ im Startmenü oder auf der Kacheloberfläche von Windows 8.x den Registrierungs-Editor und gehen Sie zum Ordner HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\System. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in die rechte Fensterhälfte und wählen Sie „Neu -> DWORD-Wert (32-Bit)“. Tragen Sie als Bezeichnung „EnableLinkedConnections“ ein und klicken Sie den neuen Wert doppelt an, um sein Einstellungsfenster zu öffnen. Ändern Sie den „Wert“ in „1“, bestätigen Sie mit „OK“ und lassen Sie Windows neu starten, um die Einstellungen zu übernehmen. Anschließend sind die Verbindungen, die Sie als Standard-Benutzer angelegt haben, auch für Anwendungen im Administrator-Modus sichtbar.

Probleme mit Netzwerk-Freigaben lösen

 

Geliefert von PC-Welt.de

Win 10: So kontrollieren Sie Microsofts Datensammelwut

Wir zeigen, wie Sie bei Windows 10 Enterprise selbst festlegen, welche Informationen Ihr Betriebssystem weitergeben darf.

Microsoft sammelt mit Windows 10 massiv Nutzerdaten – zur eigenen Sicherheit, wie das Unternehmen behauptet. Doch Nutzer der Enterprise-Edition können ein kleines Stück Kontrolle zurück gewinnen. Doch bevor Ihr Unternehmen die Windows-Telemetrie zugunsten von mehr Privatsphäre abstellt, sollten Sie zweimal nachdenken. Denn auf der Kehrseite kann das Abschalten auch die Effektivität einiger Sicherheitsfunktionen von Windows 10 einschränken. Wie Microsoft selbst schon mehrfach erklärte, sammelt der Konzern keine Privatdaten der Nutzer, sondern anonymisierte Dateidaten, die benutzt werden, um Windows‘ Funktionalität und eine positive Nutzererfahrung zu gewährleisten.

Vergleich: Windows 10 Enterprise, Home, Pro & Education

Mit dem aktuellen Wechsel zu Windows als Service will Microsoft auch mehr und häufiger Updates für sein Betriebssystem herausbringen. Die gesammelten Telemetrie-Daten benutzt der Konzern dafür um zu verstehen, wie Windows von seinen Käufern benutzt wird und welche Anwendungen gebraucht werden. Ausgehend davon wird eingeschätzt, welche neuen Funktionen eingeführt werden müssen und mit welcher Priorisierung Veränderungen am System vorgenommen werden.

Mehr Daten = mehr Sicherheit?

Microsoft Windows 10 Pro 64-Bit OEM DE

Für Microsoft gilt diese Gleichung definitiv. Wissen ist Macht – und im Fall von Windows 10 helfen die gesammelten Daten auch dabei, den Schutz vor potentiellen Bedrohungen zu verbessern. Mit den Informationen werden diverse Komponenten im Windows Defender verbessert – etwa der Application Guard oder die Advanced Threat Detection. Als Microsofts hauseigenes Windows-Sicherheitstool scannt der Defender in Echtzeit alle Downloads und laufenden Prozesse des PCs. Die Informationen dieser Scans werden anschließend an Microsoft übermittelt und dafür genutzt, die Sicherheit aller Nutzer zu verbessern.

Ein Beispiel: Der Windows Defender Application Guard für Microsoft Edge versetzt den Edge-Browser in eine Art „Virtuelle Maschine Light“ und erschwert somit Angriffe, die vom Browser aus auf das Betriebssystem übergehen wollen. Mithilfe der Telemetrie erkennt Microsoft, wann welche Angriffe das virtuelle System trotzdem verlassen und kann diese Schwachstellen entsprechend ausbessern.

Microsoft zieht sich seine Informationen aber auch von anderen Stellen des Windows-Ökosystems. Etwa von dem Active Directory. Hier kann das System Schemata erkennen, die auf ein Problem wie Ransomware oder andere Angriffe hinweisen. Um diese Schemata ausfindig zu machen, braucht Microsoft Zugang zu technischen Daten – etwa welche Prozesse wie viele Systemressourcen verbrauchen, Hardware-Diagnostik und Informationen darüber, welche Anwendungen auf welche Dateien zugreifen.

IT-Admins von Windows Enterprise können kontrollieren, welche Daten an Microsoft gesendet werden. Die Option „Privatsphäre“ in den Einstellungen lässt die Wahl zwischen 3 Telemetrie-Leveln: „Basic“, „Erweitert“ und „Vollständig“. Windows 10 Home und Pro sind von Haus aus auf „Vollständig“ eingestellt. Enterprise und Education sind hingegen auf „Erweitert“ gestellt. Es existiert aber auch ein viertes Level namens „Sicherheit“, das es nur in der Enterprise- und Education-Version gibt und das nur über die Gruppenrichtlinien (nicht über die Einstellungen) aufrufbar ist.

Nur für Admins: „Sicherheit“

Das nur für Admins verfügbare Level „Sicherheit“ versendet am wenigsten Daten – sogar noch weniger, als das Basic-Level. Gleichzeitig reichen die gesammelten, technischen Daten aber aus, um Windows, Windows Server und das System-Center vor Bedrohungen zu schützen.

Windows 10: System-Absturz mit Bluescreen View auf die Spur kommen

Im Level „Sicherheit“ werden lediglich Betriebssystem-Infos, die Geräte-ID und die Geräteklasse (Server, Desktop, Mobilgerät) an Microsoft übermittelt – zusammen mit dem MSRT-Report, der Informationen über eingefangene Schadsoftware und die IP-Adresse enthält. Der Windows Defender und das System-Center liefern Diagnose-Informationen, Kontrolleinstellungen des Nutzerkontos, UEFI-Einstellungen(Unified Extensible Firmware Interface) und IP-Adressen. Wenn Sie letztere Infos nicht an Microsoft weitergeben wollen, deaktivieren Sie einfach den Windows Defender und nutzen stattdessen eine Drittanbieter-Software.

Das Level „Sicherheit“ ist also die beste Option, wenn Sie möglichst wenige Daten an Microsoft weiterleiten wollen. Die Sache hat allerdings einen Haken: Windows-Updates werden nicht mehr heruntergeladen und installiert, denn die Windows-Update-Information (also ob ein Update erfolgreich installiert wurde oder nicht) wird in diesem Level nicht mehr gesammelt. Auch MSRT funktioniert nicht ohne Windows Update. Daher benötigt das System auf diesem Level eine Menge IT-Überwachung und –Ressourcen, um es auf dem neuesten Stand und sicher zu halten.

Basic: Der gute Mittelweg

Nicht-Admins können ohnehin nur auf das Basic-Level herunterschrauben – was aber für die meisten gleichzeitig die beste Option ist. Im Basic-Level werden Informationen wie Anwendungs-Kompatibilität und Nutzungsverhalten übermittelt – zusätzlich zu allen Infos, die auch im Level „Sicherheit“ weitergegeben werden. Darin enthalten sind beispielsweise die Anzahl der Abstürze, sowie die Prozessorzeit und der Speicherplatz, den eine Anwendung beansprucht. Systemdaten helfen Microsoft dabei zu erkennen, ob ein Gerät die Minimalanforderungen für ein Upgrade auf die nächste Version erfüllt.

Daten, die im Basic-Level übermittelt werden, können dabei helfen Probleme zu identifizieren, die auf einer bestimmten Hard- oder Software-Konfiguration auftreten. Zu diesen Daten zählen unter anderem Geräteeigenschaften (etwa Kamera-Auflösungen, Display-Typus und Akku-Kapazität), Versionen von Betriebssystem und Anwendungen, Netzwerkgeräte (etwa die Anzahl an Netzwerk-Adaptern), IMEI-Nummer (bei Mobilgeräten) und Details zur mobilen Netzwerk-Architektur (Prozessor, Speichertyp, Firmware-Versionen, Speicherdaten, etc.).

Windows 10: So optimieren und reparieren Sie Ihr WLAN

Im Basic-Level werden auch Kompatibilitäts-Details gesammelt und übertragen – etwa wie bestimmte Add-ons mit dem genutzten Browser funktionieren; wie Anwendungen unter dem Betriebssystem laufen; und wie Peripheriegeräte – etwa Drucker und externe Speicherlösungen – wohl mit der nächsten Version des Betriebssystems zurecht kommen würden.

Der Möchtegern-Standard: „Erweitert“

Das Level „Erweitert“ ist in Windows 10 Enterprise und Education als Standard voreingestellt und soll insbesondere die Nutzererfahrung verbessern. Diese Stufe sendet zusätzlich Informationen darüber, wie Windows, Windows Server, das System-Center und andere Anwendungen genutzt werden, wie leistungsfähig sie sind und wie es um ihre Zuverlässigkeit steht. Dazu zählen auch Betriebssystem-Ereignisse wie die von Hyper-V, Cortana, Speicherplatz und Dateisystem; sowie Anwendungs-Ereignisse wie die von Server Manager, Mail und Microsoft Edge. Auch gerätespezifische Ereignisse werden gesammelt, darunter Daten von Microsoft HoloLens und alle Crash Dumps.

Mithilfe der Daten aus dem Level „Erweitert“ kann Microsoft die Nutzererfahrung verbessern, denn so erkennt der Konzern gängige Verhaltensmuster in der Nutzung von Anwendungen.

Nimm meine Daten!

Das Level „Vollständig“ macht Ihren PC zu einem offenen Buch, ist aber gleichzeitig voreingestellter Standard für die Consumer-Version von Windows 10. Hierbei schlagen aber insbesondere viele Datenschützer die Hände über dem Kopf zusammen, denn auf diesem Level werden auch sensible, technische Daten an Microsoft übermittelt, die angeblich dazu gebraucht werden, „Probleme zu identifizieren und zu beheben“. Dazu gehören unter anderem Informationen über Zuverlässigkeit, Antwortverhalten und Art der Nutzung von Anwendungen, sowie alle Crash Dumps.

Sicherheits-Tools: Windows 10 an allen Fronten schützen

Datensammeln 2.0

Telemetrie-Daten sind keine neue Erfindung von Windows 10. Microsoft hat sie bereits in früheren Versionen von Windows und Windows Server benutzt; unter anderem um den Windows Defender regelmäßig auf Updates und neue Signaturen zu prüfen, Windows-Updates zu verifizieren und Informationen über die Zuverlässigkeit der Programme zu sammeln.

Neu in Windows 10 ist hingegen, wie diese Funktion ausgeweitet wurde. Nunmehr werden auch Informationen darüber gesammelt, welche Hardware eingesetzt wird, welche Diagnosen im System gestellt wurden, welche Anwendungen wie oft benutzt werden, welche Programme installiert wurden, wie Nutzer diese gebrauchen und wie zuverlässig die installierten Gerätetreiber funktionieren.

Nach Aussagen von Microsoft verzichte man größtmöglich darauf, auch private Daten abzugreifen, doch es könne nichtsdestotrotz passieren. Zum Beispiel können Crash Dumps die Inhalte eines Dokuments enthalten, das sich zum Zeitpunkt des Absturzes im Zwischenspeicher befand.

Auch Microsofts Plan, Werbung im Lock-Screen der Nutzer auszuspielen, die selbst IT-Admins nicht abstellen können, hat die Angst vor Sicherheitsrisiken in Windows noch zusätzlich geschürt. Denn ähnliche Werbemaßnahmen wie die von Google oder Facebook arbeiten in großem Stil mit zuvor gesammelten Nutzerdaten, um die Werbung bestmöglich zu personalisieren.

Allerdings muss gesagt werden, dass Microsoft definitiv keine privaten, funktionellen Daten sammelt, wie beispielsweise Ihren Aufenthaltsort, wenn Sie nach dem Wetter oder Nachrichten aus der Region googeln. Zwar mag die zugehörige App solche Daten erfassen, nicht jedoch das Betriebssystem – und damit auch nicht die Windows-10-Telemetrie. Microsoft-eigene Anwendungen sind da allerdings die Ausnahme, so etwa Cortana. Jedoch wird niemand gezwungen, Cortana auch zu benutzen.

Im Großen und Ganzen sollte es für jedes Unternehmen ein Telemetrie-Level geben, mit dem man sich anfreunden kann. Ein Level, dass in puncto Privatsphäre keine Bauchschmerzen bereitet, gleichzeitig aber auch die Sicherheit von Windows gewährleistet.

MS Windows 10 Pro 64bit DVD OEM (DE)

MS Windows 10 Pro 64bit DVD OEM (DE)

ab 150,00 bestellen! Verkauf und Versand durch

Amazon.com Logo

Amazon.de. Kostenlose Lieferung möglich. Hier klicken

 

Geliefert von PC-Welt.de

Im Dauertest: 20 Antiviren-Tools auf dem Prüfstand

Seit fünf Jahren untersucht das Prüflabor AV-Test 20 Antivirenrogramme in einem knallharten Dauertest. Die meisten schneiden gut ab. Angesichts von 400.000 Viren pro Tag ist das allerdings auch bitter nötig.

Seit dem Jahr 2011 testet das weltweit angesehene Prüflabor AV-Test aus Magdeburg regelmäßig den Virenschutz von rund 20 Internet-Sicherheitsprogrammen für Privatanwender. Die Programme müssen vor allem zeigen, wie gut sie einen Rechner vor aktuell im Internet verbreiteten Schädlingen schützen können. Die getesteten Schädlinge sind oft erst wenige Stunden alt. PC-WELT fasst hier die Testergebenisse zusammen und präsentiert sie übersichtlich als Dauertest.

Das Prüflabor AV-Test nutzt für seine Tests aktuell im Internet verbreitete PC-Viren. Dort tauchen jeden Tag rund 400 000 neue Schädlinge auf. Teilweise ähneln sich viele dieser Viren stark, denn sie werden alle aus ein und demselben Virenbaukasten-Programm erzeugt. Teilweise unterscheidet sich ihr Code auch deutlich voneinander. Denn entweder stammen die Schädlinge aus einem komplett anderen Virenbaukasten oder sie sind hochkomplexe Einzelanfertigungen. Die Antivirenprogramme im Test müssen alle diese Schädlinge gleichermaßen blockieren. Doch gelingt ihnen das nicht bei allen Virenvarianten gleich gut. Würde das Prüflabor nur an einem einzigen Tag den Virenschutz eines Programms testen, dann würde der Zufall entscheiden, wie gut das Tool abschneidet. Ein Test über Monate und Jahre hinweg liefert dagegen ein genaues Bild der Leistungsfähigkeit einer Sicherheitssoftware.

So testen und gewichten AV-Test und PC-WELT

Das Prüflabor AV-Test untersuchte rund 20 Programme in den Jahren 2011 bis 2016. In den ersten Jahren testeten die Spezialisten von AV-Test auch noch unter Windows XP, zuletzt aber mussten die Schutzprogramme nur noch abwechselnd zeigen, was sie unter Windows 7, 8 und 10 leisten können.

Jeder einzelne Dauertest lief über zwei Monate. Zum Testparcours des unabhängigen Testlabors AVTest in Magdeburg zählen die drei Kategorien „Virenschutz“, „Geschwindigkeit“ sowie „Fehlalarme“. Bei den Tests von 2011 und 2012 war die Geschwindigkeit noch keine eigene Kategorie, dafür wurde damals die Reparaturleistung als eigene Rubrik gezählt. Diese wird seit Anfang 2013 nur noch separat geprüft. Da wir die drei Kategorien gleich gewichten, also mit je 33,3 Prozent, haben wir die Werte der alten Rubrik Reparaturleistung in die Rubrik Geschwindigkeit überführt.

In der Tabelle auf der folgenden Seite finden Sie die früheren Testergebnisse zusammengefasst in den Zeilen „Januar 2011 bis Juni 2015“. Diese Note gewichten wir für die Zwischennoten wie einen einzelnen Test. Anderenfalls würde diese Note das Gesamtergebnis extrem stark beeinflussen.
Benotung von AV-Test und PC-WELT: Das Prüfinstitut AV-Test vergibt für jeden Test maximal sechs Punkte. Halbe Punkte sind möglich. PCWELT ermittelt zu diesem Punktesystem die Schulnote, da das Testcenter der PC-WELT seit Jahren mit dieser Bewertung arbeitet. Die Gesamtnote ergibt sich aus den drei Testkategorien, die wir zu gleichen Teilen gewichtet haben.

Viele gute und sehr gute Programme im Dauertest

Die ersten sieben Programme in unserer Testtabelle erringen die begehrte Gesamtnote sehr gut. Wer eines dieser Programme nutzt, ist somit bestens gegen alle aktuellen PC-Schädlinge geschützt. Aber auch die Programme von Platz 8 bis Platz 18 bekommen ein „Gut“ als Endnote und sind ohne große Einschränkungen empfehlenswert.

Besonders freuen können sich die Nutzer des Antivirenprogramms von Microsoft, dem Windows Defender. Mit der Note 2,35 schnitt das Microsoft-Tool insgesamt gut ab (Platz 18). Deutlich verbessert hat sich das Tool in der Kategorie Virenschutz. Beträgt diese Zwischennote für die Jahre 2011 bis Juni 2015 noch eine niederschmetternde 5,98, hat sich der Schutz in den letzten Tests deutlich verbessert (mit Noten zwischen 2,5 bis 4,0). Damit liegt Microsoft mit seinem Windows Defender (für Windows 8 und 10) sowie seinem Security Essentials für Windows 7 und Vista immer noch deutlich hinter den sehr guten Programmen im Test, aber zumindest schützt es nun nennenswert besser als noch vor einem Jahr.

Sicherheitsboxen im Test: Schutz oder Augenwischerei?

Das können die neuen Versionen der Schutzprogramme 2017

Im Test hatten wir überwiegend noch die Programmversionen aus 2016. Gegen Ende des Tests präsentierten die meisten Hersteller aber bereits ihre Versionen für 2017. Wer bei seinem Antivirenprogramm noch eine gültige Lizenz hat, bekommt die neue Version kostenlos. Viele Tool aktualisieren sich automatisch auf die 2017er Version, bei den anderen müssen Sie dieses Update manuell bestätigen.

Neuheiten: Einige Antivirenhersteller reagieren auf die nach wie vor große Bedrohung durch Erpresserviren und weisen in ihren 2017er Versionen einen entsprechenden Zusatzschutz aus, etwa eine Antiransomware (ransom = Lösegeld). Technisch steckt allerdings meist nichts Neues hinter dieser Funktion. Erpresserviren erkennt ein Virenschutz entweder mithilfe von Signaturen, weil es den Schädling bereits analysieren konnte, oder an seinem Verhalten. Beides können aber bereits die Antivirenversionen von 2016 oder auch 2015, zumindest die guten Tools.

Ein weiterer Trend liegt auf Schutzfunktionen fürs Heimnetz. Dabei sollen Geräte wie die Webcam genauso geschützt werden wie der Router. Solche Extra-Tools können ganz nützlich sein, sind allein aber kein Kaufgrund für ein Programm. Bei einem Virenschutz ist immer noch am wichtigsten, wie gut er Viren erkennt und wie wenig er dabei den PC belastet.

Siehe auch: Der beste Antivirenschutz für Android im Test

Ein gutes Schutzprogramm muss heute nicht nur Virenangriffe abwehren, sondern auch den Zugriff auf persönlichen Daten, Datenspuren und Dateien des Anwenders verhindern. Damit einer Sicherheitssuite das gelingt, benötigt sie selber Zugriff auf die Daten des Nutzers. Die Experten von AV-Test haben sich die Datenschutzerklärungen von 24 Sicherheitsprogrammen angesehen, um herauszufinden, wie vertrauenswürdig sich die Antivirenhersteller bei dieser juristischen Grundlage zeigen. Das Ergebnis: Einige Hersteller dehnen den Zugriff auf die Nutzerdaten sehr weit aus. Ein Programm fordert in seinen Nutzungsbedingungen sogar den Zugriff auf die biometrischen Daten des Nutzers, also etwa auf seinen Fingerabdruck. Einige Hersteller verlangen Informationen über Geschlecht, Berufsbezeichnung sowie sexuelle Orientierung des Nutzers. 15 Antivirenanbieter setzen den Zugriff auf den Browser-Verlauf der Nutzer voraus. Sechs wollen auf die Suchanfragen zugreifen. Und damit endet die Sammelwut der Hersteller noch nicht einmal. Einige dieser Punkte lassen sich technisch begründen, aber bei Weitem nicht alle. Die komplette Analyse von AV-Test finden Sie auf der Site des Prüflabors .

Testsieger: Kaspersky Internet Security

Kaspersky Internet Security zeigt in den letzten Einzeltests eine durchgehend sehr gute Leistung und landet damit verdient auf dem ersten Platz. Zusammen mit den sehr guten Noten aus den Jahren 2011 bis Juni 2015 erhält Kaspersky die Gesamtnote 1,01. Das Tool schneidet in den Kategorien Virenschutz, Geschwindigkeit und Fehlalarme sehr gut ab. Kaspersky Internet Security hat bereits in den Dauertests von 2015 und 2014 den ersten Platz errungen.

Alternativen: Nicht nur der Testsieger zeigt eine sehr gute Leistung beim Virenschutz. Die Programme auf den nachfolgenden Plätzen können ebenfalls den Windows-PC schützen. Auch die drei kostenlosen Tools im Test von Qihoo , Avast und Panda schneiden gut ab.

Die Testergebnisse im Überblick

Antivirentest: Platz 1 bis 10

Antivirentest: Platz 1 bis 10

Antivirentest: Platz 11 bis 20

Antivirentest: Platz 11 bis 20

 

Geliefert von PC-Welt.de

Office: Akustisches Feedback einschalten

Ob drucken, speichern oder formatieren: Office hat für diese Funktionen einen akustischen Signalton. So schaltet man ihn ein.

So aktivieren Sie das Feedback (Office 2016):

  Akustisches Feedback in Word Akustisches Feedback in Word Zoom© PCtipp

  1. Klicken Sie auf Datei, danach auf Optionen.
  2. Wechseln Sie zum Bereich Erweitert.
  3. Im Kapitel Allgemein setzen Sie nun ein Häkchen bei der Option Feedback mit Sound bereitstellen.
  4. Klicken Sie auf OK.

 

Geliefert von PCTipp