Windows 10: Probleme beim Windows Update durch DNS Ausfälle

(Quellen: AppDated, itMagazine, golem)

Falsche DNS-Einstellungen bei Providern stören aktuell die Update-Funktionen von Windows.

Einige Windows-10-Nutzer meldeten Probleme mit dem Updaten ihres Betriebssystems. Microsoft nennt jetzt auch den Grund dafür: eine fehlerhafte DNS-Konfiguration eines Drittanbieters führte zu Ausfällen – und ist wohl auch der Grund für die vergangenen Probleme mit Azure-Datenbanken.

Konkret heißt es im neuen Dokument zu diesem Fehler:

“The Windows Update service was impacted by a data corruption issue in an external DNS service provider global outage on January 29, 2019. The issue was resolved on the same day and Windows Update is now operating normally, but a few customers have continued to report issues connecting to the Windows Update service. We expect these issues will go away as downstream DNS servers are updated with the corrected Windows Update DNS entries.”

Das Problem ist aber mittlerweile behoben und damit sollten alle Update wie gewohnt ausgeliefert werden.

Aktuell beklagen sich diverse Anwender, dass sie ihr Betriebssystem nicht mehr aktualisieren können und die Update-Routine eine Fehlermeldung ausgibt. Wie “Zdnet.com” berichtet, trägt für einmal aber nicht Microsoft die Schuld, sondern vielmehr falsche Einstellungen in den Domain-Name-Systemen bestimmter Provider. Der Fehler ist zudem auch dafür verantwortlich, dass sich Apps nicht mehr über den Windows Store aktualisieren lassen und dass auch die Smartscreen-Funktion ihren Dienst verweigert.

Wie sich jetzt herausgestellt hat, liefern die Provider Comcast und BT Broadband fehlerhafte DNS-Einstellungen, welche die Verbindungsaufnahme mit den Microsoft-Servern verhindern. Die Lösung für das Problem ist allerdings relativ einfach: Wird in den Netzwerkeinstellungen bei den DNS-Servern der automatische Bezug der DNS-Serveradressen deaktiviert und statt dessen manuell die IP-Adressen der öffentlichen Domain-Name-Dienste von Google erfasst, lassen sich die genannten Funktionen wieder reibungslos in Betrieb nehmen. Für das IPv4-Protokoll lauten die Adressen 8.8.8.8 sowie 8.8.4.4 und im Fall des IPv6-Protokolls 2001:4860:4860::8888 respektive 2001:4860:4860::8844.

Erfreulicherweise gibt es das Unternehmen auch einige Hinweise, was betroffene Nutzer in solchen Fällen machen können, allerdings gibt es auch bereits Feedback dazu, wonach der Fehler auch nach diesem Workaround immer noch besteht:

    • Open the Control Panel and select Internet Options.
    • On the Security tab, select the Trusted Sites icon.
    • Select the Sites button.
    • Clear the check box for Require server verification (https:) for all sites in this zone.
    • In the Add this website to the zone: box, type the local IP address that failed to load, such as http://192.168.0.1.
    • Select the Add button.
    • Select the Require server verification (https:) for all sites in this zone check box.
    • Select the Close button.
    • Select the OK button.
    • Restart Microsoft* Edge.

Microsoft is working on a resolution and will provide an update in an upcoming release.

Für Abhilfe sorgt ein Wechsel auf die Public-Domain-Name-Dienste von Google.

DNS-Einstellungen stören Windows-Update
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